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USB-Plattenspieler: Von Vinyl zu MP3

Ab und zu gibt es doch richtig praktische Gadgets. Neu in meiner Mailbox: Werbung für einen USB-Plattenspieler. Aktuell gibt es den bei Conrad für 119 Euro, incl. Aufnahmesoftware, mit der die Inhalte der geliebten alten Schallplatten in MP3 umgewandelt werden können, und das sogar ab Windows 98 aufwärts oder mit Mac ab OS9. Das erste Gerät dieser Art kam 2005 auf den Markt (siehe Bericht bei Golem), und Stiftung Warentest hat 2006 ein Gerät einer anderen Marke getestet, kam allerdings zu dem Ergebnis, dass der Weg mit einem herkömmlichen Plattenspieler über Line In bessere Ergebnisse erzielt. Könnte natürlich am Fabrikat liegen, letzte Klarheit bringt nur ausprobieren und Testberichte verschiedener Marken ergoogeln. Der Vollständigkeit halber noch zwei Alternativen im RTL-Shop. ;-)

Geschrieben von Olivia Adler am 4. Juni 2007 in Cool Stuff | Permalink

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Kommentare

Wenn die Kosten durch kopierte Musik der Musikindustrie wirklich Sorgen bereiten würden, dann könnten sie auch wieder - nur - Vinylplatten pressen. Und jeder der dann mit einer MP3-, OGG-, etc. Datei oder eine CD kommt, ist ganz klar ein Raubkopierer, da er obigen Plattenspieler benutzt hat. Denn LP-Schnitzer für den PC wird es nicht geben. Und Abgüsse sind doch etwas aufwändig.

Machen sie aber nicht. Also muss es sich noch lohnen.

Kommentiert von: Marc | 04.06.2007 16:54:28

ich frage mich: wann landen musicassetten auf dem index? ;-) warum hat nie jemand ein fass aufgemacht ansichts tonnen von kassetten, die teenies füreinander aufgenommen und ausgetauscht haben? (teenies, die nie das geld gehabt hätten, sich die gewünschte musik "legal" auf schallplatte zu kaufen, die aber später, mit eigenem einkommen, zu treuen käufern wurden?)

Kommentiert von: limone | 05.06.2007 02:19:31

Das wurde damals auch gebrandmarkt: "Hometaping kills music". War natürlich genauso Blödsinn wie heute. Ok, CDs in MP3s umwandeln geht fixer als LPs auf Cassetten zu überspielen, aber damals wie heute konnte man das Geld nur einmal ausgeben. Die Hochrechnungen der MAFIA (Music and Film Industrie Association ;-) tun ja so, als wäre jede Kopie auch eine verkaufte CD. Was natürlich falsch ist, denn anstelle von 50 Rohlingen kann ich nur eine Original-CD kaufen.

Und im "Alter" mag man dann doch lieber Original, d.h. die CD mit Booklet im Regal.

Kommentiert von: Marc | 05.06.2007 07:58:56

Da muss ich mich meinem Vorredner anschliessen. Vor allem gibt es Sachen die ich mir nie kaufen würde, die ich mir grad 2 mal anhöre und dann lösche. Dabei habe ich mir aber schon oft CDs von Bands gekauft, die ich ohne eine vorherige illegale Kopie nie gehört hätte.

Kommentiert von: Mica | 13.06.2007 15:46:32

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