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LifeSensor: Elektronische Gesundheitsakte

Wieder ein neues Webangebot, wo ich im ersten Moment überlegen musste, ob das ernst gemeint oder doch eher eine Ente ist: Life Sensor. Auf diesem kostenpflichtigen Portal (Jahresgebühr derzeit 60 Euro) können Patienten ihre Krankengeschichte, Impfpass, Medikamente etc. eingeben und dann mit einem eigenen Berechtigungssystem selektiv Ärzten Zugriff auf die darin gespeicherten Daten geben. Siehe dazu auch Bericht bei GMX. Das hört sich erst einmal sehr praktisch an, aber wie immer bei solchen sehr persönlichen Daten beschleicht mich dennoch ein unangenehmes Gefühl - meine elektronische Gesundheitsakte könnte ich letztlich auch in einem kleinen Organizer mit mir führen und im persönlichen Gespräch mit dem Arzt bei Bedarf meine Informationen abrufen... und dann war da noch das Thema Patientenkarte mit Chip zur Datenspeicherung, umstritten genug - wie sehen Sie das?

Geschrieben von Olivia Adler am 26. Mai 2007 in Webtech | Permalink

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Kommentare

Datenschutz ist bei sensiblen Gesundheitsdaten sehr wichtig. Wir verfolgen bei LifeSensor ein stringentes Datenschutzkonzept und verwenden modernste Technologien zur Sicherung der Informationen. Dieses Datenschutzkonzept wurde von Datenschutz Nord mit dem von zahlreichen Landesdatenschützern anerkannten ips-Zertifikat ausgezeichnet.

Damit ist die Aufbewahrung und der Abruf in LifeSensor deutlich sicherer, als wenn man seine Gesundheitsdaten in einem Organizer oder auf einem USB-Stick mit sich herumträgt. Wenn diese Geräte nämlich verloren gehen oder gestohlen werden...

Außerdem gibt es von USB-Lösungen und Organizern keine Schnittstellen zu Arztsystemen, so dass die Daten bei Bedarf nur schwer in Arztsysteme übertragen, bzw. aus diesen Systemen in die Gesundheitsakte kopiert werden können.

Kommentiert von: Dirk Schuhmann | 18.06.2007 08:48:56

Hallo Herr Schuhmann,

vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Kommentiert von: limone | 18.06.2007 17:24:45

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