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Google Maps: Ganz nah herangezoomt

Wie man in Google Maps noch näher heranzoomen kann, als das Menü erlaubt, erklärt ein Blogeintrag auf outer-court.com. Man muss einfach nur einen der numerischen Parameter von Hand ändern. Dabei kommen lustige Bilder heraus, wie z. B. Kamele von oben, und das Blog fordert Leser auf, lustige Fundstücke einzusenden. Wie in einem Nachtrag zu lesen ist, kann man damit aber nicht näher herangehen, als mit Google Earth ohnehin möglich ist.

Geschrieben von Olivia Adler am 31. Mai 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Twitter in Echtzeit und Landkartenansicht: Twittervision

Wer auf der Weltkarte in Echtzeit sehen will, was wer in Twitter gerade von sich gibt, geht auf twittervision.com. Das Interface kombiniert den Twitter-Output mit Google Maps und ermöglicht eine virtuelle Weltreise auf Twitter-Spuren. Alternativ gibt es das Ganze dann noch in 3D-Ansicht, das sieht schon ziemlich cool aus, wenn der Globus sich dreht und man sich fühlen kann wie die Aliens aus dem All, die das Treiben auf der Erde verfolgen (und sich denken: "was für Twits..." ;-) ) Und wer das gleiche Spielchen mit flickr-Bildern sehen will: flickrvision.com.

Geschrieben von Olivia Adler am 31. Mai 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Geklaute Fonts im Second-Life-Client?

Wie bei Erik Pöhler im Secondlifeblog nachzulesen ist, werden mit dem Second-Life-Client drei Schriftarten installiert, für die Linden Labs angeblich gar nicht die notwendigen Lizenzrechte zur Verteilung an Millionen von Clients erworben hat. Allerdings findet sich im Font-Ordner eine Readme.txt, in der steht, dass die Fonts lizensiert seien für die Verwendung innerhalb des Second-Life-Clients. Im Secondlifeblog hat es bisher noch kein Upate zu diesem Thema gegeben. Weiß jemand mehr? Neuere Infos zu dem Thema habe ich bisher noch nicht gefunden...

Geschrieben von Olivia Adler am 31. Mai 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

ZoomInfo: Business-Suchmaschine

Wenn man Google und die Gelben Seiten miteinander kreuzt, kommt sowas wie ZoomInfo heraus. Die Business-Suchmaschine liefert Informationen zu 35 Millionen Personen und 3,8 Millionen Firmen. Bei der Anzeige eines Firmenprofils liefert ZoomInfo gleich die wichtigsten Wettbwerber mit, so dass man sich nicht nur über einzelne Firmen, sondern auch über ganze Geschäftszweige und Marktsituationen einen Überblick verschaffen kann. Interessant daran ist, dass die Firmenprofile automatisch anhand von Informationen aus dem Internet generiert werden.

Geschrieben von Olivia Adler am 30. Mai 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

MS Photosynth: Fotos in 3D erleben

Ein neuer Ansatz, die Welt in 3D abzubilden, ist Photosynth von MS Live Labs. Das Programm benutzt verschiedene Ansichten eines Motivs, um daraus eine dreidimensionale Ansicht zu bilden - dabei ist es unerheblich, ob die Quellen in unterschiedlicher Auflösung vorliegen. Photosynth ist eine Kooperation zwischen Microsoft und der University of Washington. Voraussetzung, wie könnte es anders sein, ist Windows XP SP 2 oder Windows Vista.

Geschrieben von Olivia Adler am 30. Mai 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Blur-Effekt ausgetrickst

Wer "sensitive" Informationen wie z. B. Nummern auf Kreditkarten, Schecks oder auch Autokennzeichen mit Hilfe eines Mosaik-Effekts vor dem Veröffentlichen im Netz unleserlich macht, sollte wissen, dass das keine sichere Methode ist. Die Zahlen wieder herauszukristallisieren, ist zwar mühsam, aber möglich, wie diese Anleitung beweist. Am besten manuell verschmieren oder schwarz übermalen, dann funktioniert auch der beschriebene Trick nicht mehr.

Geschrieben von Olivia Adler am 28. Mai 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Second Life: Wer braucht Voice Chat?

Second_life_internet_pro_weblog_iriAm Thema Voice Chat für Second Life scheiden sich die Geister. Linden Labs hat am 24.05. angekündigt, dass Voice Chat im Main Grid bald verfügbar sein soll und bietet über einen Partner ein Headset zum "Sonderpreis" von rund 80 USD an, das optimal auf SL zugeschnitten sein soll. 80 Dollar finde ich persönlich bereits ziemlich viel, und ich frage mich ständig, warum ich das investieren sollte.

Ein Argument für Voice Chat ist das "natürlichere Erleben" der virtuellen Umgebung, und dass es viel einfacher sei. Außerdem wird als positiv hervorgehoben, dass "Fakes" (in dem Fall: Männer, die sich als Frauen ausgeben und umgekehrt) leichter enttarnt werden können.

Voice Chat hat aber jede Menge Nachteile:

Erst einmal geht ein Stück Anonymität verloren, das gerade in Rollenspielen aber unverzichtbar ist, dann hat nicht jeder eine Umgebung, in der er problemlos voicechatten kann (Büro, Kinder schlafen nebenan, Partner in der Nähe etc.), und Taubstumme bleiben von vornherein außen vor.

Ein weiterer Nachteil: mal eben schnell den PC verlassen, um auf die Toilette zu gehen und dann im Log (History) nachlesen, was man verpasst hat, geht nicht. Und das Fehlen eines Logfiles macht es unmöglich, eine Konversation aufzuzeichnen, um sie später nachzulesen - das mag im privaten Umfeld manchmal sogar erwünscht sein, im geschäftlichen Umfeld aber (z. B. bei Vorträgen, was als mögliche Audio-Anwendung erwähnt wurde) ist es eher unerwünscht und erfordert zusätzlichen Aufwand, weil die Texte der Vorträge dann als Skripte zusätzlich zur Verfügung gestellt werden müssen oder der Zuhörende sich wie in einer echten Konferenz Notizen machen muss, die später zu einem Protokoll zusammengeschrieben werden.

Ich bin noch nicht sicher, ob die Zukunft der Netzkommunikation im Voice Chat liegt - es wird sicher Bereiche geben, wo Sprachein- und -ausgabe der Texteingabe überlegen ist, z. B. unterwegs, wenn man gerade keine Tastatur zur Hand hat, oder wenn man ein persönliches Gespräch führen will, aber in Second Life kann ich gut darauf verzichten. Da jeder Landbesitzer für seine Parzelle selbst festlegen kann, ob er Voicechat zulässt, wird die Abstimmung darüber wohl mit den Füßen erfolgen.

Geschrieben von Olivia Adler am 27. Mai 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

e-mail-Pflichtangaben-Generator

Seit Anfang des Jahres sind für Kleingewerbetreibende, GbR oder GmbH bestimmte Pflichtangaben für geschäftliche e-mails notwendig (wir berichteten). Fehlen diese Angaben oder sind sie fehlerhaft, drohen Abmahnnungen oder Strafen bis zu einigen tausend Euro. Hilfestellung beim Erstellen eines rechtssicheren Footers für e-mail bietet der kostenlose Pflichtangaben-Generator der IT-Recht-Kanzlei Keller-Stoltenhoff/Münch/Petzold. Die Kanzlei weist darauf hin, dass dieser Generator keine Rechtsberatung ersetzt, weil er nur vorgefertigte Texte beinhaltet, hilft aber doch sehr dabei, herauszufinden, welche Angaben für welche Rechtsform nötig sind.

Geschrieben von Olivia Adler am 26. Mai 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

LifeSensor: Elektronische Gesundheitsakte

Wieder ein neues Webangebot, wo ich im ersten Moment überlegen musste, ob das ernst gemeint oder doch eher eine Ente ist: Life Sensor. Auf diesem kostenpflichtigen Portal (Jahresgebühr derzeit 60 Euro) können Patienten ihre Krankengeschichte, Impfpass, Medikamente etc. eingeben und dann mit einem eigenen Berechtigungssystem selektiv Ärzten Zugriff auf die darin gespeicherten Daten geben. Siehe dazu auch Bericht bei GMX. Das hört sich erst einmal sehr praktisch an, aber wie immer bei solchen sehr persönlichen Daten beschleicht mich dennoch ein unangenehmes Gefühl - meine elektronische Gesundheitsakte könnte ich letztlich auch in einem kleinen Organizer mit mir führen und im persönlichen Gespräch mit dem Arzt bei Bedarf meine Informationen abrufen... und dann war da noch das Thema Patientenkarte mit Chip zur Datenspeicherung, umstritten genug - wie sehen Sie das?

Geschrieben von Olivia Adler am 26. Mai 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

München wird in Second Life nachgebaut

Nach Amsterdam und Frankfurt macht sich der Second-Life-Sog nun auch südlich des Weißwurst-Äquators bemerkbar: am 21. Mai gab es den virtuellen ersten Spatenstich für den Nachbau von München in Second Life. Durchgeführt wird dieser Nachbau von der Agentur in-world momentum, die sich auf die Erstellung von Inhalten für 3D-Communities spezialisiert hat. Ende Juni soll das 3D-München seine Pforten öffnen, über die Baufortschritte wird auf einer eigenen Website berichtet, muenchen-secondlife.de. Wie dem Blog zu entnehmen ist, darf das virtuelle München auch während der Bauarbeiten bereits besucht werden.

Geschrieben von Olivia Adler am 26. Mai 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack