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WLAN: WEP leicht zu knacken

Wer sein WLAN noch mit WEP sichert, sollte umdenken: wie Heise kürzlich berichtete, gelang es Forschern der TU Darmstadt jetzt, eine neue Methode zum Knacken von WEP-Schlüsseln zu entwickeln, mit der nur noch 40.000 WEP-Pakete (statt bisher eine halbe bis zwei Millionen) ausreichen, um einen 104-Bit-Schlüssel, wie er für 128-Bit-WEP verwendet wird, zu knacken. Die Arbeitsgruppe stellt auf ihrer Homepage ein Archiv bereit, das das dafür notwendige Add-on zum WEP-Knackprogramm Aircrack enthält. Laut Untersuchungen der c't wurden 2006 noch die Hälfte aller WLANs mit WEP gesichert - zum Teil liegt das daran (eigene Erfahrung), dass das sicherere WPA-Verfahren nicht mit allen Clients funktioniert. In dem Fall hilft dann nur, auf ein wenig Bequemlichkeit zu verzichten und weiterhin auf das gute alte Netzwerkkabel zu setzen, wenn man keine ungebetenen Gäste im eigenen Netzwerk haben will. Außerdem sollte der erste Schritt nach der Installation sein, das eigene WLAN (bzw. die SSID) unsichtbar zu machen, die dafür nötige Einstellung findet sich in jedem Router-Konfigurationsprogramm.

Geschrieben von Olivia Adler am 17. April 2007 in IT-News | Permalink

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