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Online-Durchsuchungen schon seit 2005

In den Fernsehnachrichten war es offenbar nur eine Randnotiz, aber im Netz ist es an verschiedenen Stellen nachzulesen, u. a. bei Heise, der SZ und SPON. Wie das Bundeskanzleramt heute in einer Sitzung des Innenausschusses des Bundestages mitteilte, finden bereits seit 2005 Online-Durchsuchungen durch Geheimdienste des Bundes statt. Das größte Problem bei der Auswertung der Daten ist momentan noch deren schiere Masse. Begründet wird das Ganze mit der Terrorismusgefahr - dazu kann sich jetzt jeder denken, was er will. Innenminister Wolfgang Schäuble geht so weit, eine Änderung des Grundgesetzes unter Umständen als notwendig anzusehen.

So wie sich das alles entwickelt, würde mich nicht wundern, wenn wir bald ganz andere Zahlen zur Internetnutzung zu lesen bekommen - da muss man sich schon ernsthaft überlegen, ob man wirklich private Daten nicht lieber auf einen Rechner schaufelt, der keine Internetverbindung hat und weder über e-mail noch über Chat irgendwelche Texte austauscht, die in den Bereich der Privatsphäre fallen.

Geschrieben von Olivia Adler am 25. April 2007 in IT-News | Permalink

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