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Microsoft will W3C entmachten

An Webstandards hielt sich Microsoft bisher eher ungern und auch wenn der Internet Explorer 7 hier große Verbesserungen bringt, sind ihm Firefox, Opera & Co. weit voraus. Beim Software-Konzern setzt man lieber auf Eigenentwicklungen und drückt die dann in den Markt. So verwundert es denn auch nicht, dass IE-Entwickler Chris Wilson bei einer Diskussionsrunde zwischen den großen Browser-Herstellern dafür plädierte, die Browser-Hersteller sollten zusammenarbeiten, um Webstandards zu entwickeln. Das ist zwar die Aufgabe des W3C - aber egal.

Interessanterweise ist man wohl auch beim Mozilla-Projekt der Meinung, die Bedeutung des W3C würde schwinden. Denn Mike Shaver vom Mozilla-Team empfahl, für zukünftige Entwicklungen nicht zu sehr aufs W3C zu schielen. Schade eigentlich, denn wie chaotisch Webdesign für verschiedene Browser mit unterschiedlicher Standard-Unterstützung ist, durften Web-Entwickler in den vergangenen Jahren ja schon zur Genüge auskosten.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 8. März 2007 in IT-News | Permalink

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Kommentare

Die Überschrift ist doch polemischer Mist. Haltet Euch an die Fakten!

Eben der genannte Chris Wilson soll die von Tim Berners-Lee in Auftrag gegebene Arbeitsgruppe für HTML5/XHTML5 leiten. Insofern sehe ich keinen Anlass für Entmachtungsgeschwätz, eher das Gegenteil, also konstruktive Mitarbeit von MS in den Gremien (wie bisher auch schon). Dem IE-Browser kann das auch nur gut tun, das ist natürlich klar.

Kommentiert von: antiping | 10.03.2007 12:07:11

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