« Februar 2007 | Start | April 2007 »

Geld verdienen mit RSS-Feeds: FeedShow

Zunächst ist FeedShow einfach ein weiterer Online-RSS-Reader, wie z. B. Bloglines. Nebenbei bietet FeedShow aber noch die Möglichkeit für Content-Produzenten, durch das Einblenden von Google-Adsense-Werbung in ihre Feeds Geld zu verdienen. Dabei entscheidet der Content-Produzent, ob sein RSS-Feed Google-Ads enthalten soll oder nicht, die Standardeinstellung ist nämlich ohne Werbung. Das heißt: nicht der User beeinflusst, ob er Werbung im Feedreader sieht, sondern der Anbieter des Newsfeeds. Vergütet wird per Klick, wie auf der normalen Website. Das lohnt sich vor allem für vielbesuchte Inhalte, die gern im Feedreader gelesen werden und deren Anbieter nicht auf die Einnahmequelle durch Werbung verzichten wollen. Für FeedShow lohnt sich das Ganze aber auch, weil sie 50% der Ad-Einnahmen einbehalten.

Geschrieben von Olivia Adler am 31. März 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Schwimmen Sie durch den Atlantik

Routenplanung ist was Tolles - vor allem bei Google Maps. Versuchen sie mal die Route von New York nach München. Google schlägt da einen sehr interessanten Kurs vor: Zunächst geht es mit dem Auto nach Boston. Dort lassen Sie den Wagen dann im absoluten Halteverbot an der Pier nahe dem Aquarium stehen. Keine Sorge, das absolute Halteverbot dort ist in dem Moment Ihr geringstes Problem! Denn jetzt springen sie einfach ins Wasser und schwimmen durch den Atlantik.Schwimmensiedurchdenatl

Übrigens geht Google von sehr sportlichen Usern aus: Für die gesamte Strecke von New York bis München kalkuliert der Kartendienst gerade einmal gut 29 Tage - inklusiver der 3.462 schwimmend zurück gelegter Meilen. Das macht, läßt man die Autostrecken mal großzügig außer Kalkül, eine mittlere Schwimmgeschwindigkeit von 8 km/h, wenn Sie 24 Stunden pro Tag durchschwimmen. Nicht schlecht!

Geschrieben von Franz Neumeier am 31. März 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack

Der Flug des Kiwi erobert YouTube

Kiwis können bekanntermaßen nicht fliegen. Können sie nicht? Können sie doch. Jedenfalls dieser kleine Star in YouTube, der schon über 7 Millionen Views und über 70.000 Favoriten erreicht hat:

Kiwi

Zum Ansehen auf das Bild oder diesen Direkt-Link klicken, Lautsprecher einschalten, Ton hochdrehen - und auf keinen Fall vorher schon die Kommentare lesen!

Der kleine, feine, anrührende und hintergründige Film zeigt, dass es manchmal weder Sex, noch Klamauk, noch Skandal braucht, um es im Web ganz nach oben zu schaffen und wurde verdientermaßen von YouTube-Usern zum "most adorable" YouTube-Video von 2006 gekürt.

Eine kleine Version dieser Abschlussarbeit an der School of Visual Arts, MFA Computer Art in NYC steht auf der Website des Animationskünstlers Dony Permedi zum Download bereit, und es gibt auch eine FAQ.

Geschrieben von Olivia Adler am 31. März 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack

PC Professionell eröffnet erstes Computer-Testlabor in Second Life

Pcprotestlab Die Kollegen von der PC Professionell sind jetzt nach zweimonatiger Entwicklungszeit mit einem virtuellen Testlabor in Second Life vertreten. Dafür ist ein eigener Testredakteur abgestellt, der in der Gestalt des Test-Avatars Martin Pitre Software untersucht, die innerhalb des Cyberspace eine Rolle spielt und Produkte gemäß den strengen PC Professionell-Qualitätsmaßstäben unter die Lupe nimmt. Darüber hinaus bieten virtuelle Displays Zugriff auf die aktuelle Ausgabe der PC Professionell und verschiedene Online-Angebote und Weblogs, Videos und Podcasts.

Um dorthin zu teleportieren, einfach in der Suche "Testlabor" oder als Lokation (Sim) "Perlenstrand" eingeben, oder diesen SLURL benutzen.

Geschrieben von Olivia Adler am 30. März 2007 in IT-News | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Blogger auf dem Egotrip

Wer bin ich, und was soll das Ganze? Haben Sie sich das auch mal gefragt? Nun, für den Anfang empfiehlt sich natürlich immer der digitale *hüstel* Dingsvergleich: Ego-Googling. Wieviele Suchtreffer bringt mein Name bei Google, und auf wieviele kommt der Bürokollege? 13 300 : 884. Yes! Die Laune bessert sich. Die nächste Stufe lautet: Wie schauts im Großen und Ganzen aus - bin ich zu Höherem berufen? Ego Google von Tim A. Johansson verschafft einen ersten Überblick. Vorname genügt.

Wer bloggt, will als nächstes wissen, wo er mit seinem Blog steht. Lassen Sie sich Ihre eigenen Ego Points ausrechnen, das hebt die Stimmung! Die Punkte werden aus dem Namen und der eigenen Website oder dem Blog ermittelt. 5047. Gar nicht so schlecht. Der Wert des Weblogs lässt sich übrigens mit Pingoat Blog Worth bestimmen. Aber hey, Geld ist nicht alles. Connections, Netzwerke aus verlinkten Blogs, Zitate und Kommentare - das ist es, woran sich Blogger messen.

Internet_pro_weblog_java_touchgraph Der TouchGraph zeigt die Verbindungen zwischen Themen und Webseiten graphisch an. Das Internet Pro Weblog befindet sich in guter Gesellschaft: das offizielle Google Blog, der Shopblogger, das Lawblog, der Schockwellenreiter und das Bildblog umkreisen als bunte Blasen das Internet Pro Weblog. Wordpress, Flickr und Yahoo und der ganze Testticker-Kosmos ebenfalls. Fühlt sich an, wie das Zentrum der Galaxie.

Jetzt, wo wir wissen, was unser Name und unser Blog auf die Ego-Waage bringen, geht's ans Eingemachte: die SEO-Tauglichkeit und Popularität. Ein paar erste Anhaltspunkte gibt der Seekbot-Test. Detaillierter wird es bei Seitwert. In Punkten gibt das Tool an, wie gut eine Website gelungen ist und erklärt auch genau, wo man nachbessern sollte. Seitwert beurteilt sowohl Keywörter, Zugriffszahlen, Validität der Website, Backlinks als auch Web-2.0-Vernetzung. Weithin anerkannt ist der Score von Sitening SEO Tools. Wer hier nicht auf 100 Punkte kommt, muss nochmal ran.

Die Link-Popularität misst Marketleap und setzt sie auch gleich zu anderen Seiten im Web in Relation. Auf Wunsch können drei Konkurrenten in den Vergleich einbezogen werden. Zeig mir deine Links, dann zeig ich dir meine. Wir erreichen den Status "Player", was irgendwie ganz gut klingt. Noch erfreulicher ist, dass das Internet Pro Weblog mit dem hausintern rivalisierenden PCproblog gleichauf liegt. Outnumbered, but brave. Und dann natürlich die üblichen Checks: Technorati-Rang, Alexa-Top-Liste, Deutsche Blogcharts, Page Rank. Es fühlt sich gut an, schön, reich angestellt und berühmt zu sein. Frisch gebauchpinselt und egogepusht, setz ich mich ab in die Mittagspause. Ich brauch den ganzen Quatsch nicht.

Geschrieben von Jacqueline Pohl am 30. März 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack

livedome: live aus dem Konzertsaal

Ich höre das Stöhnen bereits: jetzt schreibt der schon wieder über ein Portal! Ja, zugegeben! Aber livedome ist nicht nur ein neues Portal im Entstehen, es ist vielmehr ein spannendes neues Geschäftsmodell, eines das endlich mal wieder etwas richtig Neues bietet und nicht die x-te Zusatzcommunity, deren Halbwertzeit eher gegen Null tendiert!

Seit iTunes, Napster und Musicload ist das Kaufen von Musik zu einer Selbstverständlichkeit und zu einem Mega-Markt geworden. Erst heute berichtet die Financial Times Deutschland über eine 40%ige Steigerung der Umsätze in Deutschland (!) bei heruntergeladener Musik auf 42 Mio. Euro im Jahr 2006.  Video on demand (VOD) gibt es von unendlich vielen Anbietern. Aber bisher gab es noch kein reines Konzert-Portal, das sich auf die Live-Übertragung von Events spezialisiert hat.

Ja, es gab schon den einen oder anderen übertragenen Act, aber der war dann für das jeweilige Portal  speziell produziert. livedome versteht sich sowohl als Konzertplattform wie auch als "Übertragungs-Dienstleister". Auf dem Portal kann längst ausverkauften Konzerten zuhause doch noch beigewohnt werden. Die Anreise zu einem Konzert ist zu weit? Auch hier kann livedome der Ausweg sein. Wie bei VOD oder beim Musikkauf wird natürlich ein kleiner Obolus fällig, aber definitiv weniger als eine Konzertkarte kostet!
Ob das auch alles so funktioniert? Am kommendem Montag (2.4.) findet in München im Atomic Cafe in Kooperation mit Sony BMG ein Konzert der dänischen Gruppe dúné statt, das kostenfrei und live ab 22.00 Uhr im Internet auf der Plattform von livedome und u.a. über die Portale von Pro7 und Prinz übertragen wird.
Ich lass mich einmal überraschen, was die Jungs um Andreas Müller, einem der Köpfe hinter livedome, auf die Beine gestellt bekommen. Aber auch wenn es anfangs noch die eine oder andere Kinderkrankheit geben wird und es wäre ja langweilig, wenn dem nicht so wäre, dann werde ich sehr gespannt verfolgen, ob das Business Modell aufgeht. Man möge mir die leichte Euphorie nachsehen, aber seit langem finde ich dies wieder mal einen richtig guten Ansatz im Internet.

Geschrieben von Dirk G. Schernikau am 29. März 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack

Neues BGH-Urteil: Forenbetreiber haften auch bei Kenntnis des Autors

Wie verschiedene Quellen, darunter auch Golem, berichten, hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 27. März 2007 (VI ZR 101/06) entschieden, dass Forenbetreiber in jedem Fall für ehrverletzende Beiträge haften, sobald sie davon Kenntnis erlangt haben - unabhängig davon, ob der Autor namentlich bekannt ist oder nicht. Damit wurde die Entscheidung des OLG Düsseldorf aufgehoben, nach dem der Forenbetreiber nicht haftbar ist, wenn der Autor des Beitrags bekannt ist. Für sogenannte Meinungsforen, in denen mit kontroversen Diskussionen schon aufgrund der Natur des Forums zu rechnen ist, gibt es keine Sonderbehandlung. In dem Rechtsfall, der zum Urteil führte, ging es um Beiträge in einem Forum, das sich den Themen sexueller Missbrauch und Kinderpornographie widmet.

Welche Auswirkungen das auf Foren, insbesondere Meinungsforen, haben wird, bleibt abzuwarten - bei der Abmahn- und Klagefreudigkeit, die insbesondere im deutschen Web grassiert, wird es höchste Zeit für eine spezielle Rechtsschutzversicherung für Forenbetreiber - oder das Anbieten eines Forums wird ein Luxus für diejenigen, die die nötige Kriegskasse für Rechtsstreitigkeiten haben. Ist das das Ende der Meinungsfreiheit im Internet? Und wer bestimmt, was ein diffamierender oder ehrverletzender Beitrag ist? (Ich hatte vor vielen Jahren als V.i.S.d.P. eines Kultur-Webmagazins schon mal eine Verleumdungsklage wegen eines angebrannten Camembert in einer Restaurantkritik am Hals, die aber seinerzeit von einem gottlob mit Humor gesegneten Staatsanwalt abgeschmettert wurde...)

Geschrieben von Olivia Adler am 29. März 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Inflation der Portale

Liegt es daran, dass Ostern vor der Tür steht, oder hat es andere Gründe, aber in den letzten zwei, drei Tagen wurde ich auf die Eröffnung - teilweise noch im Beta-Stadium - von sage und schreibe 5 Portalen hingewiesen. Alle möglichst im üblichen "Web 2.0 Look & Feel". Die nachfolgende Aufzählung ist rein willkürlich und gibt nicht die Neigung des Autors wieder:
Townkings - dahinter steckt das Team um Philipp Kraft  und Carlo Blatz.  In einer aktiven (Stadt-)Landkarte lassen sich reale (also angemeldete) Personen aufspüren, die z.B. die gleichen Interessen wie man selbst hat. Die Idee ist gar nicht dumm, die Umsetzung wirklich gut gelungen.
IamNo
- eine offline-online Community. "Menschen offline sehen, online wiedersehen und weltweit vernetzen", das ist das Motto von "I am a Number". Die T-Shirts mit Nummer drauf, die es für 10 angeworbene Nutzer gibt , sind ja ganz nett, aber ansosnten erschliesst sich mir die Sache nicht - bin doch nicht im Gefängnis und nur eine Nummer.
Spin.de - früher mal spinchat.de, jetzt neu im "Web 2.0-Anstrich". Die Community zum Chatten, Mailen, Bilder einstellen, ...  Das Outfit ist ziemlich einfach gehalten und lädt nicht wirklich zum Verweilen ein.
Mamily - der angeblich erste Treff von Müttern im Netz! Die Gründer sind allerding keine Mütter, sondern die Herren Thomas Heisterhagen und Nils König. An der Sache muss was dran sein, ist doch Holtzbrink Venture mit von der Party. Das Design ist nett gemacht und mal nicht im "Web 2.0 blau", sondern in rot - welch wohltuende Abwechslung!
FamilyOne - eine Community, um mit der lieben Verwandschaft im Kontakt zu bleiben. Gestartet wird mit einem Stammbaum und zu hinterlegenden Mail-Adressen, über die dann die Familienmitglieder eingeladen werden. Hier trifft sich die Grossfamilie, die sich sonst aus den Augen verliert. David An, der Macher hinter FamilyOne, geht hier von einem völlig neuen Ansatz aus. Ich bin gespannt, wie sich die Sache entwickelt und ob sie so angenommen wird, wie es sich die Gründer vorstellen.

Wir werden diese und weitere Communitys interessiert beobachten und mal schauen, was der Markt noch so alles verkraftet. Gern nehmen wir auch Hinweise auf neue Portale und Entwicklungen entgegen! Und jetzt schon mal viel Spass beim Suchen nach weiteren Ostereiern - ähh Communities!

Geschrieben von Dirk G. Schernikau am 28. März 2007 | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Yahoo!Mail unlimited

Yahoo! gab jetzt bekannt, dass es ab Mai - nein, ein konkreter Termin wurde noch nicht benannt - anlässlich des 10. Geburtstags von Yahoo!Mail allen Nutzern seines Maildienstes unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügungstellen will. Das gute daran ist, dass dieses Angebot nicht nur für die Beta-Tester der kommenden Version gilt. Bisher beschränkte sich das Angebot auf 1GB für 'normale' Nutzer und 2 GB für die zahlenden Premium-User. Yahoo!Mail ist weltweit unverändert der meistgenutzte Dienst für elektronische Post. Ob das so bleibt? Ich bin mir nicht sicher, fehlen doch noch immer die Möglichkeiten, IMAP und POP zu nutzen, wie es Google Mail von Anfang an anbietet. Und nachdem Google seinen Maildienst dieser Tage für alle Internetnutzer freigegeben hat, dürfte dem Wettrennen nichts mehr im Wege stehen! Auf der anderen Seite hat Yahoo! ja erst jüngst verkündet, den Anschluss nicht verlieren zu wollen. Also sind wohl doch noch einige erweiterte Features für das Mailprodukt zu erwarten. In diesem Sinne: Happy Mailing!

Geschrieben von Dirk G. Schernikau am 28. März 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack

binichsexy für Lehrer: spickmich.de

Was laut SAT1-Bericht von heute abend als Joke gedacht war, hebt gerade richtig ab: in der Schüler- und Ehemaligen-Community spickmich.de können registrierte Nutzer anonym Lehrer ihrer Schule bewerten. Die Lehrer treten dabei mit vollem Namen und den Fächern, die sie unterrichten, auf. Bewertet werden Aussehen (Sexfaktor, Coolness), menschliche Qualitäten, aber auch die Qualität des Unterrichts und die Art der Notengebung (fair oder unfair), auf einer Schulnotenskala von 1-6. Der Kölner Stadtanzeiger bezeichnet spickmich als bundesweite Abi-Zeitung im Netz, und tatsächlich fühlt man sich an die Zeiten erinnert, als man "Best Of"-Zitate der Lehrer in der Schülerzeitung veröffentlichte. Nur dass es jetzt alle Welt lesen kann und bereits erste Klagen eintrudeln und aufgrund der persönlichen Daten der Lehrer Datenschutz-Bedenken geäußert werden. Allerdings können nur angemeldete User die Daten sehen, und auch nur die von Lehrern der eigenen Schule - die bei der Anmeldung angegebenen Daten werden aber nicht verifiziert, so dass man sich theoretisch an jeder beliebigen Schule anmelden kann.

Geschrieben von Olivia Adler am 27. März 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack