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Neue Pflichtangaben für geschäftliche e-mails: Abmahnfalle!

Während die eine Abmahnwelle frühestens ab 1. März aktuell wird, rollt die andere schon: seit einem Monat gibt es neue Vorschriften für die Gestaltung geschäftlicher E-Mails für alle im Handelsregister eingetragenen Unternehmen, gemäß dem Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister. (siehe  auch Heise-Bericht)

Nach diesem Gesetz müssen die betroffenen Kaufleute und Unternehmen in Zukunft in E-Mails die gleichen Pflichtangaben machen, die für Briefe und Faxe bereits vorgeschrieben sind, wie Bezeichnung der Firma, Ort der Handelsniederlassung, die Handelsregisternummer und das Handelsgericht, in dem sie eingetragen ist. Diese Vorschrift betrifft jede Mitteilung nach außen unabhängig von der Anzahl der Empfänger - also auch automatisierte Abwesenheitsmitteilungen. Ausgenommen sind lediglich Mitteilungen, "die im Rahmen einer bestehenden Geschäftsverbindung ergehen und für die üblicherweise Vordrucke verwendet werden."  Bei akademie.de gibt es einen hilfreichen Mini-Workshop zum Thema.

Viele Unternehmen haben diese Neuigkeit noch gar nicht zur Kenntnis genommen oder noch keine Maßnahmen getroffen - gefundenes Fressen für die ersten Abmahner.

Geschrieben von Olivia Adler am 4. Februar 2007 in IT-News | Permalink

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