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StudiVZ gehackt

Die Studentencommunity studiVZ hat erneut mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Wie StudiVZ in seiner Pressemitteilung berichtet, gab es am Dienstag 27.02. einen Angriff auf die Datenbank. Dabei wurden Nutzerdaten wie Mailadressen, Zugangsdaten und Freundschaftsverbindungen aus der Datenbank ausgelesen. Aus Sicherheitsgründen hat studiVZ daher allen Nutzern neue Passwörter zugeschickt.

Das Studentenportal war vorübergehend nicht erreichbar, da die zahlreichen Passwortabfragen beim Zusenden neuer Passwörter die Datenbank überfordert hatten. Inzwischen ist das Portal wieder online. Der Softwarefehler, der den illegalen Zugriff ermöglicht hatte, ist inzwischen behoben. Die Betreiber von studiVZ wollen Strafanzeige erstatten.

Geschrieben von Olivia Adler am 28. Februar 2007 in IT-News | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Valides Web 2.0 - so geht's

Alle quatschen vom Web 2.0, aber welche Kriterien muss eine Website eigentlich erfüllen, um als amtliche Web-2.0- (Buzz! Beep! Heureka!) Website durchzugehen? Jetzt gibt's endlich ein Webtool, das Web_20_validator diese brennende Frage beantwortet und den Web-2.0-Faktor einer Site fair und seriös prüft. Der Web 2.0 Validator - selbst noch im Beta-Stadium, als untrügliches Zeichen seiner Zugehörigkeit - spürt zuverlässig die Kennzeichen einer modernen Web-2.0-Seite auf, vergibt Punkte und verrät dem Entwickler, wo er noch nachlegen kann. Doch, oh Schreck! Seit dieses Blog den unbestechlichen Test durchlaufen hat, herrscht in der Redaktion Miesepeterstimmung.  Nur  10 von 64 Kriterien für Web-2.0-Coolness erfüllt? Was geht hier nur schief? So einiges: Keine Tag Cloud oder Blogroll vorhanden, keine Links auf Digg, Slashdot, Technorati oder  Del.icio.us und nirgends werden Ruby oder Mash-ups erwähnt.

PS: Muah-ha-ha! Ich konnte den Punktestand gerade eben fast verdoppeln! ;-)

Geschrieben von Jacqueline Pohl am 28. Februar 2007 in Weblife | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Picnik: Online-Bildbearbeitung

Picnik Wieder mal eine Online-Bildbearbeitung: Picnik, noch in der Betaphase, bietet die wichtigsten Bildbearbeitungsfunktionen wie Größe oder Bildausschnitt verändern, Drehen, Schärfe, Helligkeit und Kontrast, Farben, Rote Augen, außerdem Autokorrektur, Undo und Redo. Dazu gibt es noch ein paar Effektfilter, weitere Kreativtools sollen folgen. Die Anwendung ist mit Flash realisiert und wird im Browser geladen.

Geladen werden die Bilder entweder von der lokalen Festplatte, von einer Webadresse, Yahoo Search, flickr oder direkt aus der Webcam. Die fertigen Bilder können entweder in einen flickr-Account gesichert werden (Autorisierung notwendig), auf dem lokalen Computer gespeichert, per Mail verschickt oder per e-mail auf eine Website geladen werden (z. B. Websites wie Photobucket, Typepad).

Geschrieben von Olivia Adler am 26. Februar 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Kirche stoppt Handy-Pornos

Sex ist einfach ein Riesen-Geschäft: Obwohl Unmengen Pornos über Tauschbörsen heruntergeladen werden und im Web massig Bildchen und Filmchen zu finden sind, setzt die Prono-Branche reichlich DVDs ab und es reicht auch noch für unzählige Bezahl-Websites zum Überleben. Daran, dass poppende Pärchen bald auch auf Handy-Displays der Renner sind, zweifelt in der Branche kaum jemand. Der kanadische Mobilfunker Telus verdient sogar schon ganz gut damit - oder vielmehr verdiente. Denn obwohl bereits mehrere tausend Kunden das Angebot nutzten, hat man es nun eingestellt, nachdem der Erzbischof von Vancouver Katholiken wegen der Handy-Pornos dazu aufrief, ihre Telus-Verträge zu kündigen.

Also ich finde das ziemlich kurzsichtig: Kunden, die bereit sind, 3 bis 4 Dollar zu zahlen, um sich einen Sex-Videoclip auf einem winzigen Handy-Display anzuschauen, sollte man unbedingt halten. Wenn sich dann ein paar Standard-Telefonkunden am Sex-Angebot stören, sollen sie ruhig kündigen - egal. Die sind wahrscheinlich ohnehin so inkonsequent, dass sie weiter im Web surfen und in die Videothek gehen, sich dort aber nicht über den Schmuddelkram echauffieren.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 26. Februar 2007 in IT-News | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Videos von Youtube, Clipfish etc. downloaden

Wer Videos von Youtube, Clipfish o. ä. auch offline ansehen können will, wird sich freuen über diese Info: 2video.de ermöglicht, Videos von den bekannten Videoportalen wie YouTube, Myspace, Clipfish, MyVideo oder Sevenload direkt auf Festplatte zu speichern. Dazu muss man die Videos über das 2video.de-Interface als flv-Datei speichern (die Portale spielen die Streams ebenfalls als Flash-Video ab) und kann sie dann mit einem Flash-Video-Player wie z. B. Rivavx abspielen. Wer andere Formate braucht, muss das FLV gegebenenfalls konvertieren, geeignete Produkte werden auf der Hilfeseite genannt.

Ein erster Test verlief erfolgreich. Bleibt die Frage offen, ob es legal ist, Inhalte, die eigentlich nur für Streaming konzipiert sind, auf dem Weg abzugreifen - Copyright gilt natürlich auch hier. Hat es schon jemand ausprobiert? Wie sind die Erfahrungen?

Geschrieben von Olivia Adler am 26. Februar 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack

Her mit der Antifaltencreme!

Alterung Die forschenden Pharmaunternehmen bieten auf ihrer Website ein lustiges Gimmick an, das einen je nach Gemütsverfassung auch zum Weinen bringen kann: die Zeitmaschine. Einfach Portraitfoto im JPEG oder TIFF-Format hochladen, Age-Button drücken und auf Knopfdruck 30 Jahre altern. Also wenn das meine Zukunft ist, lege ich ab sofort eine doppelte Schicht Antifaltencreme auf. ;-) Ganz Unerschrockene können ihr Foto (natürlich nur das eigene!) auch in die Galerie stellen oder als Postkarte verschicken (als dezenten Hinweis, dass man jetzt noch gar nicht so gruselig aussieht???).

Geschrieben von Olivia Adler am 25. Februar 2007 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Videobearbeitung via Web mit Adobe

Videos online via Web bearbeiten - das geht bald kostenlos in photobucket.com mit einer Technologie, die Adobe Systems zur Verfügung stellt. Das Angebot wurde als Flash-Applikation entwickelt und bietet Funktionen wie Hinzufügen von Musik, Effekten, Übergängen und Titeln, außerdem Neuanordnen von Clips, Zuschneiden und Aufteilen. Ein Software-Download ist damit nicht nötig, und das Angebot läuft auf allen Rechnern und Webbrowsern, die den Flash-Player unterstützen.

Das Angebot soll zunächst als Public Beta für Photobucket-Premiumkunden zugänglich gemacht werden, ab Mitte März 2007 wird das Angebot dann voraussichtlich allen Photobucket-Mitgliedern zur Verfügung stehen.

Geschrieben von Olivia Adler am 25. Februar 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

SpinVox: Bloggen per Handyanruf

Dass man auch von unterwegs via e-mail bloggen kann, ist nichts Neues. Mit einem e-mail-fähigen Handy kann man das dann auch vom Handy aus, aber es ist schon mühsam, selbst für geübte SMS-Vielschreiber. Schon öfters dachte ich mir "es wäre doch viel genialer, wenn man seine Blogeinträge einfach vom Handy aus aufsprechen könnte."

SpinVox
bietet jetzt eine solche Möglichkeit - nicht nur Bloggen per Anruf vom Handy, sondern auch das Umwandeln von gesprochenen Nachrichten als Mail an sich selbst (als Gedankenstütze), das Umwandeln von Voicemail in Textmail, oder auch "Broadcasting", also das Versenden von Voice-to-Text-Nachrichten an einen e-mail-Verteiler. Voraussetzung für das Bloggen via Handy: die verwendete Blogsoftware muss das Bloggen via e-mail unterstützen, diese geheime e-mail-Adresse muss man nämlich dann im Setup für das Handybloggen auf der SpinVox-Website eingeben.

Auf der SpinVox-Homepage sieht man außerdem eine Shoutbox, in der Nachrichten von testenden Handys eintrudeln. Klingt nach einer lustigen Beschäftigung fürs Wochenende.

P.S.: In der Testphase ist die Nutzung von SpinVox noch kostenlos, von den Telefongebühren abgesehen.

Geschrieben von Olivia Adler am 23. Februar 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

OpenID - die Zukunft des Logins?

Jeder, der im Web (und insbesondere im Web 2.0) unterwegs ist, kennt das: Login beantragen, sich durch meist nervige Registrierdialoge klicken und Berge von Passwörtern verwalten - oder überall das gleiche verwenden, obwohl man das aus Sicherheitsgründen nicht sollte. Da klingt das Angebot eines Single Login verlockend. OpenID bietet so ein Single Login an: Man muss sich nur einmal registrieren, auf dem OpenID-Server, und braucht dann auf Websites, die OpenID unterstützen, nur noch auf sein OpenID-Login zu verweisen. Wie das genau funktioniert, wird bei corepulse.de erklärt. Dort findet sich auch der Verweis auf ein Verzeichnis von Servern, die OpenID bereits unterstützen: "The OpenID Directory". Wer sein Single Login nicht einem fremden Server anvertrauen will, kann theoretisch auch seinen eigenen Open ID Provider betreiben - Genaueres dazu findet sich im OpenID Wiki.

Geschrieben von Olivia Adler am 20. Februar 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Yahoo Instant Messenger - demnächst in Ihrer Yahoo!-Mailbox

Seit 14. Februar soll es nicht mehr notwendig sein, den Yahoo! Instant Messenger zu installieren, weil man direkt aus Yahoo! Mail Beta chatten kann, wie Yahoo! mitteilt. Die Implementierung zieht sich aber noch etwas hin, da die Accounts sukzessive um den Messenger erweitert werden, wie Holger vom Yahoo! Mail Beta Team in seinem Blog mitteilt. Dieser Info zufolge kann es noch einige Wochen dauern, bis der Messenger in allen Yahoo!-Mail-Konten verfügbar ist. Bis dahin kann man sich bei einem Kollegen von Holger schon mal ein kleines Video der Funktionsweise ansehen.

So wirklich neu ist das Ganze dann auch nicht, wie Alt-Nutzer im Golem-Forum sich erinnern.

Immerhin, die Oberfläche von Yahoo! Mail Beta, über die wir bereits berichtet hatten, ist sehr komfortabel (funktioniert aber nur mit den Betriebssystemen Windows XP, Windows 2000 und Mac OSX).

Die integrierte Instant-Messaging-Funktion in Yahoo! Mail Beta soll in Zukunft außerdem auch mit der Messaging Community des Windows Live Messenger verbunden werden.

Geschrieben von Olivia Adler am 19. Februar 2007 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack