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Binaries sind böse: GEMA vs UseNeXT

Bereits am 18. Januar hatte die GEMA vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Access Provider UseNeXT erwirkt (Bericht bei golem.de und testticker.de), da über die Usenet-Binary-Newsgroups auch der Zugang zu Material aus dem GEMA-Repertoire möglich ist. Mit Hilfe der speziellen UseNeXT-Softare ist es auch für Laien einfach möglich, gegen einen monatlichen Beitrag Usenet-Binaries wie Videos, Bilder, Musikdateien auf den eigenen Rechner zu laden, UseNeXT verkauft sein Angebot als starke Alterntive zu Filesharing-Netzwerken wie eDonkey oder Bit Torrent.

Bis jetzt zeigt sich UseNeXT aber unbeeindruckt, das Angebot ist nach wie vor online. Darüber hinaus hat die Betreibergesellschaft von UseNeXT, die Münchner Aviteo Ltd., Widerspruch gegen die Verfügung eingelegt, mit dem Hinweis darauf, dass nur ein geringer Teil der Usenet-Nutzer die dortige Meinungsfreiheit durch das Posten geschützter Inhalte missbrauche und man deshalb nicht das ganze Usenet zensieren könne. Die Verfügung ist offenbar nur Teil eines Rundumschlags, auch rapidshare.de wurde am gleichen Tag Gegenstand einer einstweiligen Verfügung.

Geschrieben von Olivia Adler am 27. Januar 2007 in Weblife | Permalink

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