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Handy-Pornos im Kommen

Man mag es kaum glauben, schon bei der nächtlichen Werbung für Manga-Sex-Games fürs Handy frage ich mich jedesmal, wo der Fun-Faktor bei den winzigen Handydisplays sein soll, aber wie Golem berichtet, sind auch Handy-Pornos im Kommen. Für 2011 werden 3,3 Milliarden Dollar Umsatzvolumen für diesen Bereich erwartet, wobei über 70 Prozent der Umsätze mit mobilen Erotikinhalten mit Videos gemacht werden sollen. Dabei sollen vor allem die wachsende Verbreitung von UMTS und neue hochauflösende Handydisplays helfen. Ich seh vor allem eines kommen: der Trend zur Miniaturisierung von Handys wird spätestens hier stoppen, und dann heißt es doch wieder: "size matters" ;-).

Geschrieben von Olivia Adler am 30. November 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Meine Porno-freie Kreditkarte

Eine Kreditkarte mit einem frei wählbaren Motiv, das fand ich cool! In einer feschen kleinen Anwendung lädt man bei der Postbank sein gewünschtes Foto rauf und schiebt es noch etwas herum, bis alles passt. Ein paar Motive stehen auch schon zur Auswahl, aber eher mit Weichei-Motiven wie Schmusekätzchen und Welpen. Naja. Nun darf man noch zwei Zeilen Text auf seine individuelle Visa-Card schreiben ("Klauen zwecklos, bin am Limit") und ist ab sofort an jeder Karstadt-Kasse der Held.

Postbankmotivvisakarte Gesagt, getan. Doch was müssen meine geröteten Augen lesen? Erlaubt sind keine Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, keine religösen oder politischen Sachen, keine unsozialen oder illegalen Inhalte und... oh Schreck: keine Pornos! Die Postbank prüft die Bildinhalte, behauptet sie. Tja, schade Jungs. :o) Die Postbank Visa Motiv Karte kostet übrigens 25 Euro im Jahr statt 20 Euro für die normale in klassischem Postbank-Gelb und -Hellblau. Nach Ablauf der Karte kann das Motiv kostenlos gewechselt werden.

Geschrieben von Jacqueline Pohl am 30. November 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Neues flickr-Feature: Guest Pass

Wenn man bisher bei flickr Fotos nur ausgewählten Personen zugänglich machen wollte, mussten diese Personen selbst flickr-Mitglieder sein und außerdem den Status "friends" bzw. "family" haben. Das hatte wiederum den Nachteil, dass alle Mitglieder dieser Benutzergruppen die jeweiligen Bilder sehen konnten. Seit dem 20.11. gibt es das Feature "Guest Pass", mit dem man Bildersets ausgewählten Personen zugänglich machen kann, indem man bei der Funktion "Share this set" deren e-mail-Adresse eingibt. Die Gäste bekommen dann einen Link zugeschickt, über den sie das ganze Set sehen können. Achtung: Diesen Link kann jeder benutzen, der ihn kennt, eine weitergehende Authentifizierung gibt es nicht! Außerdem gilt die Freigabe dann immer für ein gesamtes Set, nicht nur für einzelne Bilder.

Geschrieben von Olivia Adler am 29. November 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

12 Stellen, an denen man Ajax (nicht) einsetzen muss

Vor mehr als zwei Jahren hat Gmail allen die Augen geöffnet und die Denkweise über Webanwendungen verändert. Mittlerweile ist es offiziell nervig, klobige HTML-Anwendungen zu benutzen, die nicht mit flotten Ajax-Goodies aufgepeppt sind. Hier sind die Stellen, an denen man Ajax heute unbedingt braucht:

  • 1. Interaktion in Formularen
  • 2. Tief verzweigte Baum-Navigation
  • 3. Schnelle Kommunikation zwischen Usern
  • 4. Umfragen, Ja/Nein-Boxen, Bewertungsfunktionen
  • 5. Filtern und Manipulieren von Daten
  • 6. Häufig gleiche Texteingaben/Autovervollständigung

Demgegenüber stehen die Elemente, die nun wirklich keinen Ajax-Schnickschnack benötigen:

  • 1. Einfache Formulare
  • 2. Suche
  • 3. Einfache Navigation
  • 4. Ersetzen großer Textmengen
  • 5. Manipulation der Anzeige-Darstellung
  • 6. Unnütze Widgets

Im Wiki zum Thema sind noch einige weitere spannende Einsatzorte für Ajax nachzulesen.

via Alex Bosworth

Geschrieben von Jacqueline Pohl am 29. November 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Weiße Weste auf Bestellung: Reputation Defender

Späestens bei der Stellensuche kann sich das lustige Partyfoto oder das etwas zu persönliche Forenpostig rächen - zumindest wenn der Realname dahintersteht, denn immer mehr Personalchefs befragen Google, bevor sie zur Kandidatenauswahl schreiten.

Selbst alle unliebsamen Einträge löschen zu lassen, kann sich zur Sisyphosarbeit auswachsen, wenn man es überhaupt schafft. Wenigstens in den USA gibt es nun einen Dienstleister, der sich darauf spezialisiert hat, auf Wunsch für die blütenweiߟe Online-Weste zu sorgen: Reputation Defender. Wie das US-Startup der ARD gegenüber berichtete, ist eine Löschung missliebiger Inhalte schon ab 30 Dollar zu haben. Wie das erreicht wird, will die Firma allerdings nicht verraten - Betriebsgeheimnis.

Momentan ist das Angebot nicht erreichbar - geht die geplante Expansion womöglich zu schnell für den Server? (Google-Cache-Version)

Geschrieben von Olivia Adler am 26. November 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Umstrittenes Domainverzeichnis auf Wiki-Basis

Unter AboutUs.org findet man die Beta-Version eines Domain-Kataloges auf Wiki-Basis. Das Angebot wurde im Juli 2006 gestartet, dahinter steckt Softwareautor Ray King. Jeder kann mitschreiben, Domains müssen aber nominiert werden, um Eingang in den Katalog zu finden, und die Einträge bestimmte Qualitäts-Kriterien erfüllen, um aufgenommen zu werden. Wenn man diese Klippe umschifft hat, ist das eine weitere Methode, die eigene Domain bekanntzumachen - jedenfalls wenn man selbst Daten für die eigene Domain eingibt. Die Schattenseite ist nämlich, dass jeder Daten für eine Domain eingeben kann, auch für Domains, die ihm nicht gehören, und das hat bereits zu berechtigt heftigen Reaktionen geführt, auch in Zusammenhang mit dem Stichwort "DataMining". Whois-Informationen unkontrolliert weiterzutragen ist nicht im Sinn eines Domainbesitzers.

Geschrieben von Olivia Adler am 26. November 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Viral Video Top Ten

Wer erinnert sich nicht an "Grup Tekkan"? Deren "Wo bist du, mein Sonnenlicht" gehört eindeutig in die Kategorie "Viral Videos". Die aktuellen "Viral Video Charts" gibt es immer auf viralvideochart.com. Der Guardian hat die aktuelle Hitliste in seinem Blog kommentiert. Die Auswahl ist dabei sehr gemischt, von Jokes über sexy Girls und PMS-Überlebenstipps bis hin zu einem Video aus dem Irak-Krieg, das westliche Soldaten zeigt, die irakische Kinder mit einer Flasche Wasser trazen und das für ziemlichen Aufruhr sorgte. Die Video-Hitliste kann man damit auch gut als Zeitgeist-Barometer interpretieren.

Geschrieben von Olivia Adler am 24. November 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Umstrittenes OpenBC / Xing-Redesign

Wer sich am 18.11. in Xing, ehemals OpenBC, einloggte, rieb sich verwundert die Augen, denn das vertraute, nüchterne Design war einem neuen, knalligen Kleid gewichen, das mit dem Sieger des Designwettbewerbs nichts gemein hatte.

Dass neu nicht unbedingt besser bedeuten muss, zeigen die heftigen Reaktionen im Xing-Forum (nur für Mitglieder lesbar), aber auch in diversen Blogs.

Epublica, die das Design zu verantworten haben, schildern es in ihrem eigenen Blog verständlicherweise positiv, dort kann man auch die unterschiedlichen Versionen per Screenshot vergleichen.

Das Hauptproblem am neuen Design ist meiner persönlichen Meinung nach ein Übergewicht an Weißraum, fehlende Strukturierung der Inhaltsblöcke (die vorher durch pastelligen Untergrund und unterschiedliche Farben gut voneinander abgesetzt waren) und durch die neue Anordnung, die das Menü nur noch oben vorsieht, erheblich höherer Scrollaufwand - das sind auch Kritikpunkte, die sich wie ein roter Faden durch das Feedback im Xing-Forum ziehen. Auch die neue Farbwahl ist nicht stringent, das Braungrau erscheint wie ein vergessenes Überbleibsel aus dem alten Design und will nicht recht zu den knalligen neuen Grüntönen passen.

Insgesamt ist mein Eindruck: unausgegoren, unrund, unübersichtlich - aber das ist natürlich nur eine Meinung. Wie finden Sie das neue Design? Wie kommen Sie damit zurecht?

Geschrieben von Olivia Adler am 23. November 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Weltliteratur online und kostenlos

Das Projekt Gutenberg dürfte den meisten Internetnutzern bekannt sein. Früher bei AOL beheimatet, hat es inzwischen auf der SPIEGEL-Website sein Zuhause gefunden. Ein alternatives, noch im Aufbau befindliches Angebot an Weltliteratur, deren Copyright ausgelaufen ist (70 Jahre nach dem Tod des Autors erlischt das Urheberrecht), ist DigiBib.org. Angenehm schlicht in der Aufmachung beschränkt sie sich auf das Wesentliche: die Werke namhafter Autoren wie Goethe, Kafka, Schiller, Lessing, Heine, aber auch William Shakespeare. Die Texte können entweder kapitelweise online gelesen oder komplett heruntergeladen werden, wahlweise in HTML-, PDF- oder TXT-Format. Stoff genug für viele schlaflose Nächte. Eine Volltextsuche über alle Werke rundet das Angebot ab.

Geschrieben von Olivia Adler am 23. November 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Am 23.11. kostenlos in die USA telefonieren

Am 23. November ist in den USA Thanksgiving - Grund genug, bei amerikanischen Freunden oder Verwandten anzurufen. Damit die Gebühren für das Ferngespräch nicht abschrecken, bietet der VoIP-Provider Carpo extra für diesen Tag ein besonderes Zuckerl: im Rahmen einer Thanksgiving-Feiertagsaktion sind Gespräche in US-Festnetz und Mobilfunknetze kostenlos. Das Angebot gilt am 23.11. von 00:00 bis 24:00 Uhr deutscher Zeit. Notwendig ist dazu eine Anmeldung via carpo.de. Im Rahmen der Vorweihnachtszeit gibt es noch ein Extra: an den vier Adventssonntagen sind Anrufe ins deutsche Festnetz über Carpo ebenfalls kostenlos.

Geschrieben von Olivia Adler am 22. November 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack