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Fon-Router gehackt
Wie wir im Oktober berichteten, stellt die WLAN-Community Fon ihren Mitgliedern einen subventionierten Router kostenlos zur Verfügung. Dieser La-Fonera-Router ist gegenüber den Vorgängermodellen zwar besser gesichert, wie Golem berichtet, aber offenbar doch nicht sicher genug, denn zwei Studenten ist es gelungen, eine Sicherheitslücke aufzutun und den Router per SSH-Schnittstelle neu zu konfigurieren und in einen Zombie zu verwandeln. Wie's geht, beschreibt Stefan Tomanek, einer der beiden Studenten, in seinem Blog.
Wie die beiden in ihrem Gemeinschaftsblog berichten, hat Fon die Sicherheitslücke aber inzwischen geschlossen. Der Hack hat außerdem viele Diskussionen ausgelöst und die beiden Studenten veranlasst, eine Erklärung nachzuschieben.
Geschrieben von Olivia Adler am 8. November 2006 in Webtech | Permalink
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» Fon: Günstigere Handy-Tarife dank Wireless LAN? from Das CIO-Weblog
Nachdem laut Internet Pro-Weblog FON die Sicherheitslücke geschlossen hat, haben die beiden Studenten eine Erklärung für ihre Beweggründe abgegeben. [Mehr erfahren]
verlinkt am 09.11.2006 08:17:52
Kommentare
Selbst wenn das Ding nicht geknackt wird, ist es ein heikles Thema: Was weiß denn ich, was ein anderer Fon-Nutzer per WLAN da grad über meinen DSL-Anschluss heruntersaugt. Und wie ist die Rechtslage? Das weiß nämlich kein Mensch.
Da warten wir mal alle gespannt die ersten paar Gerichtsurteile ab - die fallen ja auch immer anders aus, je nach dem, welches Gericht sich gerade damit befasst und den Sachverhalt zu begreifen versucht.
Kommentiert von: Jacqueline Pohl | 10.11.2006 18:36:57
das ist das problem für jeden, der seinen router als accesspoint öffnet. wie ist das eigentlich bei betreibern von internetcafés? haften die auch für das, was ihre besucher im internet posten?
und welchen sinn macht dann noch eine vorratsdatenspeicherung von provider-zugangsdaten? was würde passieren, wenn jeder besitzer eines wlan-routers den allen anderen als access point zur verfügung stellen würde?
Kommentiert von: limone | 10.11.2006 19:52:53
Die Rechtslage wurde mit einem vor kurzem gefällten Urteil "vorgeklärt", dass der Betreiber eines AccessPoints für die Inhalte, die über seinen AP gesendet und empfangen werden, auch verantwortlich ist.
Soll heissen, dass jeder Betreiber eines AccessPoints sich um die Sicherheit selber Gedanken machen muss. Ist er nicht genügend gesichert und könnte "öffentlich" genutzt werden, gilt der Besitzer des AP als Provider und unterliegt damit dem Telekommunikations-Gesetz.
Internet-Cafe-/HotSpot-Betreiber können sich damit retten, dass sie mit Ihrem Internet-Provider vereinbaren, dass er die Verantwortung übernimmt. Bedeutet in den meisten Fällen, dass der Provider auch seine eigenen Gerätschaften installieren will.
Kommentiert von: nethawk_de | 14.11.2006 10:27:26
