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Microsofts Griff ins Klo

Dass sich alle Sicherheitsexperten auf den Internet Explorer 7 stürzen würden, um möglichst schnell eine Sicherheitslücke zu finden, war ja irgendwie zu erwarten. Und dass man nun auch recht flott ein paar Schwachstellen entdeckt hat, ist für Skeptiker und Microsoft-Hasser bestimmt keine Überraschung - für Microsoft selbst aber umso ärgerlicher; hatte man doch mit dem schlechten Ruf, den sich der chronisch angreifbare IE erworben hatte, aufräumen wollen und sich mit den neuen Sicherheitsfunktionen ganz besonders viel Mühe gegeben. Vor allem die berüchtigten Angriffe via Cross-Site-Scripting (XSS) wollte man erschweren und die Anwender besser vor Phishing-Versuchen schützen. Umso schlimmer also, dass die ersten Lecks genau in diese Bereiche fallen: So können Betrüger im IE7 nach Belieben die URLs in Popups fälschen oder gleich den ganzen Inhalt eines neu geöffneten Fensters austauschen. Und einiges an Cross-Site-Scripting geht zudem immer noch. Zu Firefox und Opera abgewanderte Nutzer gewinnt man so ganz sicher nicht zurück.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 31. Oktober 2006 in IT-News | Permalink

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