« Paint.net: Konkurrenz für Photoshop | Start | Microsofts Griff ins Klo »

Die Hölle ist unpopulär

Eigentlich ist hell.com ein ziemlich guter Domainname und man sollte meinen, dass sich - so man ihn verkaufen wollte - reichlich Interessenten finden. Doch im wirklich wahren Leben scheint das nicht ganz so einfach zu sein. So versuchte der Besitzer, Kenneth Aronson, schon im Jahr 2000 die Domain zu versteigern. Aber selbst in der heißen Phase des Dotcom-Hypes wollte niemand die geforderten 8 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

Nachdem in diesem Jahr dann sex.com für satte 12 Millionen Dollar weg ging, wagte Aronson ein neuen Versuch. Von den überzogenen Preisvorstellungen hat er sich verabschiedet; das Mindestgebot lag bei der Auktion am vergangenen Freitag bei nur noch 1 Million Dollar - und wieder wollte niemand die Domain kaufen. Andere Adressen waren da bei der großen Versteigerung des US-Providers Moniker.com beliebter: cameras.com brachte beispielsweise 1,5 Millionen Dollar.

Das geringe Interesse an hell.com dürfte wohl damit zusammenhängen, dass sich das Geschäftsmodell nicht unbedingt so aufdrängt wie bei sex.com oder cameras.com. Und dann ist der Begriff Hölle ja auch eindeutig negativ belegt, was gerade in den tiefgläubigen USA für einige Startschwierigkeiten sorgen könnte.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 31. Oktober 2006 in Weblife | Permalink

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451bdb469e200d834c0ff8253ef

Listed below are links to weblogs that reference Die Hölle ist unpopulär:

Kommentare

Genau, nobody wants to go to Hell.com. ;-)

Kommentiert von: Jacqueline Pohl | 31.10.2006 14:03:06

ich sah den himmel und die hölle beides völlig real,die hölle war eiskalt,totes holz und 4 dämoninen ...
im himmel gibt es eine art wartesaal für wiederkommende
schreibt martin klein
staig 8
72379 hechingen
07471/741589

Kommentiert von: maitreya | 02.11.2006 15:16:29

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.