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YouTube-Klage
Es war ja nur eine Frage der Zeit: Wie intern.de berichtet, hat ein Redaktionsbüro für Videonachrichten aus Los Angeles Klage gegen den Videohoster YouTube erhoben. Grund der Klage ist ein Video über die Misshandlung des LKW-Fahrers Reginald Denny während der Rassenunruhen 1992 in Los Angeles. Dieses Video wurde von bisher Unbekannten mit eigenen Kommentaren in YouTube eingestellt und innerhalb einer Woche über 1.000x geladen. Kläger Robert Tur verlangt nun Schadensersatz in Höhe von 150.000 Euro. Ich warte noch darauf, wann die ersten Klagen der Musikindustrie wegen nicht bezahlter GEMA-Gebühren oder Urheberrechtsverletzungen kommen oder die Klagen von Leuten, die ohne ihr Wissen in YouTube-Videos gezeigt werden. Von Fernsehanstalten ganz zu schweigen, deren Material über YouTube weiterverbreitet wird. (Der "Spiegel" ist ebenfalls skeptisch...)
Geschrieben von Olivia Adler am 18. Juli 2006 in Weblife | Permalink
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Kommentare
Also die Musikindustrie, oder zumindest Teile davon, versuchen's erstmal auf die nette Tour und wollen Kooperationen starten.
Siehe zum Beispiel hier
http://www.testticker.de/news/netzwerke/news20060619011.aspx
Kommentiert von: Daniel | 18.07.2006 18:26:56