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Gogofrog: 3D Homepage und Weblog kostenlos

Gogofrog Bis heute hat sich die Idee der 3D-Website nicht auf breiter Basis durchsetzen können, in der Praxis bleibt die Informationsübermittlung und Unterhaltung dann doch lieber beim bewährten 2D und überlässt die dritte Dimension den Computerspielen. Einen neuen Versuch startet Gogofrog, nach eigener Ansage von Computerspielen inspiriert. Die technische Basis bietet Macromedia Flash.

Man kann entweder aus verschiedenen Templates (z. B. persönliche Homepage, Businesspage, Galerie) auswählen oder seinen eigenen virtuellen Raum erstellen. Navigiert wird mit den Pfeiltasten. Wenn man vor einer der bebilderten Wände steht, erhält man per Mausklick mehr Informationen, die dann wie Bilder auf den Wänden doch wieder vertraut zweidimensional wirken. Auch ein einfaches Weblog, das von der Anmutung eher an ein Gästebuch erinnert, ist dabei.

Ein netter Gag für alle, die eine etwas andere Homepage haben wollen, auch gut als Zusatzangebot zum 2D-basierten Webauftritt.

Geschrieben von Olivia Adler am 31. Juli 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

WM-Dankeschön-Aktion

Die WM ist vorbei, aber noch nicht vom Tisch: weil Klinsi und die Jungs sich so tapfer geschlagen haben, will der 12. Mann das würdigen - mit einem Rekord-Dankesbrief. Eine Million Unterschriften will die Aktion "Deutschland dankt" auf ihrer Website sammeln. Momentaner Stand knapp 50.000 "Dankeschön" - da geht noch was. Mitmachen ist einfach: nur Name, Stadt und Dankesnachricht in das Formular eingeben, und schon hat man sich in die Riege der virtuellen Gratulanten eingereiht. (siehe dazu auch SPON)

Geschrieben von Olivia Adler am 31. Juli 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Skype verschenkt SkypeOut-Minuten

Im August lockt Skype mit Freiminuten für Gespräche ins Fest- und Mobilfunknetz. Jeweils Mittwochs kann man sich 20 Minuten Gratis-SkypeOut sichern, wenn man auf der Website des VoIP-Dienstes das zur Aktion gehörende Banner anklickt. Laut Pressemittelung muss man dann nur noch der Anleitung folgen; keine Ahnung, ob dies nun bedeutet, dass man die Login-Daten angeben muss oder noch irgendwelche Fragen zu beantworten hat. Übermorgen sind wir vermutlich schlauer.

Alles in allem kommen so bei fünf Mittwochen im August 100 Freiminuten zusammen. Schade nur, dass es sich um eine kurze Aktion handelt und Skype hierzulande nicht wie in den USA die Gebühren für Inlandsgespräche gleich komplett streicht. Dass man sich ausschließlich über Zusatzdienste finanzieren und VoIP-Telefonate ins Festnetz kostenlos anbieten kann, versucht Jajah ja derzeit vorzumachen.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 31. Juli 2006 in IT-News | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Betrug bei EU-Domains

Jetzt ist es offiziell: In großen Stil haben betrügerische Domaingraber bei der Vergabe der EU-Domain zugeschlagen. Das gab jetzt auch die offizielle Registrierungsstelle EURid zu, die sich bisher immer vehement gegen derartige Vorwürfe gewehrt hatte. Mindestens 74.000 (!) EU-Domains sein von insgesamt 400 Scheinregistraren ausschließlich zum Zwecke des Wiederverkaufs erworben worden. Diese Registrare haben aber ganz offenbar jetzt Probleme nachzuweisen, dass sie überhaupt berechtigt waren, als Registrare aufzutreten. Unter anderem fehlen den Anmeldern eine gültige Postadresse innerhalb der EU. Hinter den 400 EU-Domain-"Registraren" stecken drei Firmen mit den Namen Ovidio, Fausto und Gabino.

Wie geht's weiter mit den EU-Domains?

Die EURid hat gegen die Firmen nach eigenen Aussagen Klage eingereicht und die Domains eingefroren - sie können zwar bis zur Klärung des Vorgangs weiter benutzt, aber nicht verkauft werden. Weitere Untersuchungen sienen laut EURid am Laufen, es gebe im Moment aber keine Hinweise auf weitere Fälle.

Kritiker sagen dagegen, dass noch minestens weitere 450 Registrare ähnlich agierten und der Skandal noch weitere rund 200.000 Domains betreffe. EUdomaindesaster.org gibt für diese Domains einen Gesamtwert von circa 100 Millionen Euro an. Völlig unklar ist nun, was mit dem betreffenden Domains geschieht, sollte sich der Verdacht des illegalen Domaingrabbings bestätigen.

Meine Meinung: Die EURid hat trotz deutlicher Warnungen aus der Branche einige wirklich dumme Fehler gemacht. Am offensichtlichsten war, hunderte von Registraren zuzulassen, die ihren Firmensitz in den USA haben und durchweg die identisch Postadresse angaben. Jeder Idiot konnte sehen, dass der Zweck solcher Registrar-Anmeldungen ausschließlich Domaingrabbing war.

Wir reden über möglicherweise 200.00 Domains - das sind eigentlich sämtliche wirklich interessanten Domains! Oder anders formuliert: Die EURid hat dermaßen disaströs und jenseits von allem vorstellbaren versagt, dass die einzige Konsequenz aus diesem Skandal sein kann, die Vergabe der frei werdenden Domains jemandem zu überlassen, der etwas von der Sache versteht.

Geschrieben von Franz Neumeier am 31. Juli 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Blog made in Japan: Bloguru

Wer einen Bloghoster nutzen, sich aber trotzdem irgendwie von der Masse abheben will, sollte es mal mit bloguru.com probieren. Die Registrierung ist in der Betaphase auf 1000 Mitglieder beschränkt, diese Zahl ist offenbar noch nicht erreicht. Nach einer absolut unkomplizierten Registrierung (lediglich e-mail-Adresse und Passwort müssen eingegeben werden, danach ist der Account sofort nutzbar) findet man ein Blog mit verschiedenen, deutlich japanisch angehauchten Skins zur Auswahl, einer Uhr, die auf Clocklink zurückgreift, Benachrichtigung bei neuen Kommentaren, einer individuell gestaltbaren Webadresse unter bloguru.com, Group Blogs (= Zugangsbeschränkung für das eigene Blog), Umfragen und Besucherstatistiken. Für Blogeinträge können Bilder hochgeladen und deren Position im Eintrag definiert werden. Aufpassen: "new blog" heißt dort nicht "neues Blog erstellen" sondern "neuen Blogeintrag erstellen" - da merkt man dann, dass die Muttersprache des Anbieters nicht englisch ist. Der Editor ist eine simple Texteingabemaske ohne irgendwelche Formatierungshilfen, HTML-Code wird aber angenommen. Welche Tags genau erlaubt sind, teilt die Hilfeseite mit. Blogeinträge können vordefinierten Kategorien zugewiesen werden, eigene Kategorien sind nicht möglich.

Geschrieben von Olivia Adler am 30. Juli 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

MS Office 2007 Betatest ab August kostenpflichtig

Ursprünglich wollte Microsoft Ende Juli die Schotten dicht machen für den öffentlichen Betatest der neuen Office-Version. Begründung: Microsoft hat bereits genug Betatester, die angepeilte Nutzerzahl wurde bereits nach einem Monat erreicht. Noch kann man die Beta auf der Microsoft-Website als DVD anfordern oder online testen. Die nächste Testphase (ab August) wäre dann nicht mehr öffentlich.

Nach neuen Informationen (Quelle: Winfuture) geht der öffentliche Test weiter, ist aber dann nicht mehr kostenlos: ab dem 3. August soll der Download laut Angaben einer Microsoft-Mitarbeiterin 1,39 Euro kosten, zur Deckung entstehender Unkosten für den DVD-Versand. Klingt fair. Der Online-Test bleibt kostenfrei. Die Beta-Version ist bis 1. Februar 2007 lauffähig.

Geschrieben von Olivia Adler am 30. Juli 2006 in IT-News | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Ungeschützte Webserver-Logs und Grußkartenspam beim ZKM

Normalerweise bekämpft das ZKM Raubkopierer mit diversen Kampagnen, aber diesmal haben sie gleich mehrfach ins Klo gegriffen: erst stellte sich heraus, dass ein Systemverzeichnis des Webservers offen zugänglich war (inzwischen gefixt) und zudem die Server-Logfiles von jederman extrahiert werden konnten, und dann erhielt der Webmastern bestens bekannte Freiherr von Gravenreuth via ZKM nicht verifizierten Grußkartenspam, was ihn sofort veranlasste, eine Abmahnung zu schreiben. Darüber informierte er gleich einen ganzen Mailverteiler - dummerweise standen alle Adressen in CC und nicht im BCC - da freuen sich doch die Adressensammler. ;-) (via boocompany)

Geschrieben von Olivia Adler am 29. Juli 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Der nächste Prepaid-Sünder bitte!

Dass mein Prepaid-Guthaben beim Handy verfällt, regt mich schon seit Unzeiten auf. Allerdings dürfte es damit nun bald vorbei sein - den Verbraucherzentralen sei Dank. O2 wird die umstrittene Praxis demnächst ändern und spart sich auch die Revision im über zwei Jahre dauernden Rechtsstreit. Vodafone steht derzeit vor Gericht, und T-Mobile lenkt in weiser Voraussicht schon mal ein.

Doch es gibt noch weitere Prepaid-Sünder, also nicht locker lassen liebe Verbraucherschützer! Mein Vorschlag für die nächste Klage: Skype. Zwar verfällt hier das (SkypeOut-)Guthaben nicht nach einem fixen Zeitraum, aber 180 Tage nach dem letzten Telefonat ins Fest- oder Mobilfunknetz. Wer seinen Bekanntenkreis zum Umstieg auf Skype überredet hat, wird sich bedanken.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 29. Juli 2006 in IT-News | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Porno-Dialer auf Kinderseite?

Wenn ein Kind sich bei Warner Brothers reinklickt, erwartet es Fred Feuerstein und WonderWoman. Und weil der Sponsoren-Link rechts oben was mit Games zu tun hat, wird da auch draufgeklickt und, weil es noch nicht richtig lesen kann und lieber die bunten Bildchen anguckt, auf der folgenden Installationsseite gern mal der Enduser-Lizenzvertrag ignoriert und das freundlicherweise voreingestellte Häkchen, mit dem man den Vertrag akzeptiert und sich dann fröhlich einen "stadtbekannten" Dialer herunterlädt, der sich nicht nur gern mal ohne Rückfrage installiert, sondern von einer Firma kommt, die bereits in den Verruf geriet, den Browser auf Kinderporno-Seiten zu lenken. So schlecht kann es Warner Bros doch nicht gehen, dass sie es nötig hätten, ihr Kinderprogramm mit Schmuddelwerbung zu finanzieren? (via intern.de)

Geschrieben von Olivia Adler am 28. Juli 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Schluss mit Hitze im Büro

Arbeitsstättenrichtlinie, haha. Mag sein, dass die Temperatur in Büros laut Gesetz 26° C nicht übersteigen darf bzw. bei höheren Temperaturen die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur mindestens 6° C betragen muss, aber den Arbeitnehmer möchte ich sehen, der mit gezücktem Thermometer erfolgreich die Klimaanlage beim Chef einklagt - wenn man nicht sowieso der Chef ist und die Möglichkeiten der baulichen Einflussnahme beschränkt sind. Die meisten maulen und arrangieren sich irgendwie mit der Hitze, sei es nun mit einer Batterie Ventilatoren oder dem kühlen Wasserbad im zweckentfremdeten Papierkorb. (Merke: Dresscodes kommen aus den USA, wo Klimaanlagen zum Standard gehören...)

Aber nun gibt es Hoffnung, mit einer ausgereiften Low-Tech-Lösung, die auch der Bastler zuhause nachmachen kann: Spitzenlastkühlsystem zum Nachbauen. Na dann: fröhliches Abkühlen! (und ich schalte lieber den PC aus, der Donner draußen knallt schon erschreckend laut und nahe, und die Feuerwehr tatü-tatat gleich hinterher...)

Geschrieben von Olivia Adler am 27. Juli 2006 in Red intern | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack