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Porno-Hack trickst Finanzamt aus
Weil in Mitarbeiter des Finanzamtes unerlaubt auf Porno-Websites surfte, konnte ein Keylogger zunächst unbemerkt persönliche Daten von rund 2.200 Bürgern an Hacker übermitteln. Wirklich peinlich, was den Steuerbehörden des US-Bundesstaates Oregon da passiert ist ... Umso offener ist jetzt die Informationspolitik der Steuerbehörde, die den Erotik-Liebhaber in ihren Reihen inzwischen entlassen hat. Auf einer speziellen Webseite informiert das Oregon Department of Revenue ausführlicher über den Vorfall und gibt Tipps für die betroffenen Bürger.
Der Mitarbeiter hatte offenbar in der Mittagspause den Dienst-PC zum privaten Surfen benutzt (was wohl für E-Mail-Abruf, Bankgeschäfte und ähnliches erlaubt war), und Porno-Videos heruntergeladen. Dabei fing er sich einen Trojaner ein, der brav alle Tastatureingaben des Mitarbeiters aufzeichnete. Ob die geheimen Steuerbürger-Daten wirklich an Hacker übermittelt wurden, ist laut Aussage der Behörde nicht feststellbar.
Offenbar war der Trojaner so neu, dass auch die Antivirus-Software der Steuerbehörden ihn nicht entdeckten. Im Sprachgebrauch der Behörde werden die Porno-Videos übrigens elegant mit surfen auf einer "non-business website" umschrieben ;-)
Geschrieben von Franz Neumeier am 19. Juni 2006 in Weblife | Permalink
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Kommentare
haha ! :) Das ist echt mal ne geile Meldung. Das liebe Finanzamt.
Kommentiert von: mike flash | 19.06.2006 23:14:53