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Bin ich sexy?

Wer diese Frage auf binichsexy.de stellt, muss entweder über

- ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein
- viel Humor
- fiese Freunde, die ein Foto von einem besitzen
- oder einen hohen Alkoholpegel verfügen.

Die Spielregeln: Foto hochladen (Gesicht muss erkennbar sein, jugendfrei muss es auch sein), Alter, Geschlecht und Alter auf dem Foto eingeben und dann auf Bewertungen warten. Von 1 bis 10 ist alles drin, aber der Durchschnittsmensch darf sich nicht wundern, wenn die Bewertungen bei 1-3 vor sich hindümpeln, selbst die attraktivsten Mädels und Jungs kommen nicht über einen 5er-Schnitt.

Der Spaßfaktor ist hoch - vor allem für die hämischen Zuschauer, damit kommt auch die lahmste Party in Schwung. ;-)

Das gleiche in musikalisch gibt es dann auf stimmenplanet.de - oder bei OBI Gidol!.

Geschrieben von Olivia Adler am 30. April 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Googleidol - Etikettenschwindel?

Als ich diese Woche im TV von "Googleidol" hörte, einer Videoplattform, auf der jedermann bekannte Songs per Karaokevideo mehr oder weniger lustig und originell darstellen kann und im Stil von DSDS um einen Titel konkurrieren, dachte ich noch "also langsam wird es zuviel mit den tausend neuen Google-Baustellen". Weit gefehlt. Ein Blick auf die Website verrät gleich oben rechts in der laut Usability Tests am meisten gelesenen Textecke: "This site (googleidol.com) is not affiliated with or sponsored by Google Inc." Das Ganze läuft dann folgerichtig als "Gidol!Pop".

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Google dem lang untätig zusehen wird... es sei denn, Google hat mit Gidol einen Deal, denn immerhin blendet Gidol jede Menge Google Ads ein. Eine Hand wäscht die andere?

So oder so, die Videos auf dieser Site (natürlich mittels GoogleVideo eingebunden, was sonst) eignen sich prima zum Zeitvertreib, falls die schlechte Wettervorhersage fürs Wochenende recht behalten sollte. ;-)

Geschrieben von Olivia Adler am 29. April 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Web-Stimmungsbarometer

Im Februar hatten wir über den Klassiker imood berichtet, der unter anderem mitteilt, in welcher Stimmung sich die Mehrheit der der teilnehmenden Mitglieder (meist Blogger) befindet: meistens entweder müde oder glücklich, dicht gefolgt von schläfrig, gelangweilt und aufgeregt. Die dänische Software MoodViews geht das Ganze nun noch differenzierter an und analysiert die Gefühls-Tags, die bei der Blogsoftware LiveJournal möglich sind, in Form von Stimmungskurven (MoodViews). Abgeleitet aus diesen Kurven lassen sich dann auch zukünftige Stimmungen vorhersagen (MoodTeller), und mit Hilfe von Sprachanalyse bei auffällig hohen Stimmungsausschlägen auch Erklärungen für die Gefühlszustände finden und Zusammenhänge mit gesellschaftlichen oder natürlichen Ereignissen herstellen (MoodSignals). Verschiedene Firmen haben schon Interesse an diesen Informationen bekundet, auch als politisches Stimmungsbarometer könnten sie interessant werden.

Geschrieben von Olivia Adler am 29. April 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Tascheninhalte unter der Fotolupe

Whatsinyourbag "What's in your bag?" fragt diese flickr-Group, und unwillkürlich wartet man auf eine reiche Auswahl von Make-up, Tampons und ähnlichen mehr oder weniger privaten Frauen-Utensilien (ich darf das schreiben, bin ja selbst eine Frau...), aber andererseits... selbst Paris Hilton geht ja nicht ohne Gadgets wie z. B. einen mit Swarowski-Steinen besetzten Sidekick aus dem Haus. In "What's in your bag" ist die Geek-Dichte recht hoch, Männlein und Weiblein geben sich da nichts, und es überrascht nicht wirklich, dass "iPod" in den Top Five der Group-Tags auftaucht. Darüber hinaus sichtete ich viele Blue Tooth Headsets, Notebooks, iBooks, und natürlich auch Kameraausrüstungen in allen Größen- und Preisordnungen. Handys sowieso, die sind inzwischen so selbstverständlich wie Tempo-Taschentücher oder der Schlüsselbund...

Geschrieben von Olivia Adler am 28. April 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

php|tek, Tag 3

Der dritte (und leider auch schon letzte Tag) der php|tek 2006 begann ausnahmsweise nicht mit einer Keynote, sondern mit "Derick's Ranting Hour": Derick Rethans warf ein paar Punkte in den Raum, was ihn an PHP nervt, und sammelte aus dem Publikum weitere Vorschläge. Das gab eine ziemlich amüsante Diskussion, inklusive einer guten Begründung warum es in PHP 6 GOTO geben wird.

Danach standen nur noch zwei Sessions auf dem Programm; die von php|architect organisierten Konferenzen enden am letzten Tag meist schon mittags. Ich hielt meine Session zu Web Services mit PHP (in einer der letzten IPros habe ich zusammen mit Tobias Hauser dasselbe Thema behandelt). Wie schon vorgestern gab es anfangs Probleme mit dem Beamer, aber ich habe es trotzdem hinbekommen pünktlich fertig zu sein. Die Session lief gut, sehr heterogenes Publikum und einige interessante Diskussionen. Noch ein PHP Phrasebook verlost, und dann hatte ich es hinter mir. Sitze gerade in der letzten Session: Johannes Schlüter spricht über die Reflection-API von PHP 5, kämpft auch ein wenig mit dem Beamer und den mittlerweile müden Leuten (die waren vorher wohl größtenteils bei mir ;-) ). Leider war es das auch schon, die Karawane zieht weiter, aber die meisten meiner Speaker-Kollegen treffe ich schon im Juni in Dublin wieder, wo die ApacheCon Europe 2006 abgehalten werden wird. Bis zum nächsten Mal, und viel Spaß zuhause mit dem miesen Wetter :-)

Geschrieben von Christian Wenz am 28. April 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Benzinpreis senken per Kettenbrief

Kettenbriefe sind die Pest! Aber dieser eine, der sich mit dem Thema Bekämpfung der hohen Benzinpreise auseinandersetzt, ist ausnahmsweise doch eine Erwähnung wert. Denn die Idee, die darin steckt, ist ziemlich kreativ; zumindest im Ansatz. Natürlich fängt die Mail mit dem Spruch an: "I usually don't forward chain letters but ..." Aber das Thema der Mail zieht: Benzinpreise. Jetzt kommt die Mail aus den USA, wo man schon jammert, wenn der Literpreis von 50 Cent auf 60 Cent steigt. Aber das Thema ist hier und dort das gleiche: Die Benzinpreise steigen immer weiter.

Das kreative an dem Kettenbrief ist der darin enthaltene Vorschlag, wie man den Preisanstieg, die fiese Benzinpreis-Abzocke, die bösen Ölkonzern-Kapitalisten stoppen kann: Nicht etwas "nicht mehr tanken, umsteigen auf Bus und Bahn", wie das deutsche Umweltromantiker schon lange propagieren. Nein, so jenseits des Vorstellungsvermögens eines Amerikaners bewegt sich die Idee nicht. Sie lautet schlicht: Weiter mit dem 3-Liter-Motor (Hubraum, nicht Verbrauch!!) fahren wie bisher, aber gezielt die Tankstellen eines großen Ölkonzerns boykottieren. Konkret: Exxon/Mobile. Die Theorie: Wenn niemand mehr bei diesen Marken tankt, MÜSSEN die die Preise senken. Die Konkurrenztankstellen MÜSSEN dann auch Preise senken und schon sind wir im Benzinpreis-Paradies.

Nette Idee. Trotzdem, lieber Kettenbriefschreiber: Ein Grundkurs in Marktpsychologie hätte Dir nicht geschadet! Nehmen wir an, Exxon senkt den Preis radikal, von 70 auf 60 Cent pro Liter - Wo glaubst Du, tanken die Leute dann? Richtig, bei Exxon. Und weil das so ist, können die ihre Preise gleich wieder auf 69 Cent anheben. Und was hat die Aktion dann gebracht? Richtig: Die Ölkonzerne haben gelernt, dass sie mit uns eben doch machen können, was sie wollen. Aber Du wirst sicherlich genug Mitstreiter finden, die diese ebenso geniale wie unsinnige Idee weiter verbreiten. Meinen Anteil an der Bekämpfung des Benzinpreises habe ich hiermit geleistet ;-))

Geschrieben von Franz Neumeier am 28. April 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Frust mit Cronjobs

Hilfe! Habe ich wirklich zu hohe Ansprüche? Oder bin ich einfach zu faul, mich mit der Linux-Kommandozeile herumzuschlagen? Ich will doch in meinem Webhosting-Paket bei 1&1 einfach nur Cronjobs benutzen - also am Server zu bestimmten Zeiten automatisch Aktionen ausführen, beispielsweise die Indizierung der Seiten für eine Suchmaschine und ähnliches.

Das geht im Prinzip auch - 1&1 bietet Cronjobs an. Aber über den Eintrag "Cronjobs" in der Featureliste geht das nicht hinaus. Strato und die meisten anderen helfen da mit schönen Weboberflächen zum bequemen Pflegen der Crontab. Nur 1&1 nicht. Dort geht mal wohl davon aus, dass die Kunden eine Linux-Kommandozeile per Telnet-Verbindung ganz toll finden.

Nicht weiter schlimm, dachte ich mir, im Web gibt's für solche Probleme immer eine Lösung in Form eines Open-Source-Scripts. Doch dann kam der große Frust - langsam, schleichend wurde der immer größer, je länger die Suche nach einem passenden Script dauerte. Ergebnis: Es gibt nichts!

Da gibt's ein nettes Freeware-Script namens Virtual Crontab, das Cron emuliert - aber eben nicht wirklich Cronjobs ausführt. Dann gibt's für schlappe 50 Euro ein deutsches Script  namens OHCronjob-Manager, das die Crontab lediglich dazu nutzt, sich selbst regelmäßig auszuführen, die eigentlichen "Cronjobs" sind in einer MySQL-Datenbank gespeichert und werden eben auch nicht genuin als Cronjobs ausgeführt. Eigentlich gar nicht schlecht, funktioniert aber leider längst nicht in allen Fällen (nämlich dann nicht, wenn ewas anderes als PHP-, Perl- oder HTML-Dateien aufgerufen werden sollen).

Muss man sich also wirklich zum Einrichten eines Cronjobs beziehungsweise zum Pflegen der Crontab an den beinahe schon anachronistischen vi-Editor auf Kommandozeile gewöhnen? Oder gibt's doch eine Lösung für das Problem (außer "Provider wechseln")? Wem dazu was einfällt, würde sich meine ewige Dankbarkeit sichern ;-))

Geschrieben von Franz Neumeier am 28. April 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (9) | TrackBack

Der Babel Fish lebt!

Was haben wir früher gelacht, bei den automatischen Übersetzungen von Altavistas Babel Fish. Aber so wie die Suchmaschine in den letzten Jahren irgendwie von meinem Radar verschwunden ist, ging es auch dem Übersetzungstool - was schade ist, lieferte es zwar nur selten bis nie brauchbare Ergebnisse, wurde aber genau dadurch zu einem Klassiker. Lost in Translation halt.

Nun, da Altavista mittlerweile zu Overture und damit zu Yahoo gehört, darf der Babel Fish beim Internet-Portal als Yahoo Babel Fish reüssieren und frei eingegebene Texte oder auch komplette Webseiten übersetzen. Dass er damit aber gleichermaßen erfolgreich ist wie sein lebendiger Namensgeber, darf bezweifelt werden.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 28. April 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

php|tek, Tag 2

Wie versprochen, hier mein Bericht zu Tag 2 der php|tek 2006 im sonnigen Orlando, Florida. Der Tag begann, etwas unüblich, mit ein gleich zwei Keynotes, einer von IBM und einer von Zend. Nach der Werbung ging es aber auch schon los. John Coggeshall, schon seit Längerem bei Zend angestellt, sprach über "Zend's New Thing" — ganz klar, der Vortrag handelte vom Zend Framework. Ein sehr netter Einblick, das das Framework mittlerweile kann und wo die Reise hingeht. Danach habe ich kurz bei "What Time Is It" von Derick Rethans vorbei geschaut. Ich kannte den Vortrag zwar schon von der ApacheCon letztes Jahr, aber ich finde es immer wieder erstaunlich, welche verrückten Dinge es in Hinblick auf Zeitzonen gibt, und welchen Aufwand Derick treiben muss, um das in der neuen date-Extension von PHP zu berücksichtigen.

Bei der nächsten Runde von Vorträgen habe ich nur noch ein paar Minuten von "How PHP Ticks" von Sara Golemon mitbekommen. Ein weiterer recht anspruchsvoller Vortrag, durchaus gut besucht. Es freut mich, dass auch solche Themen mittlerweile bei Konferenzen berücksichtigt werden, obwohl da die Zielgruppe immer etwas kleiner ist.

Abschließend war ich noch einmal dran, mal wieder mit meinen "Neuen (und alten) Trends im Web-Hacking" — der Vortragstitel ist so gut, dass Kollegen sogar mit einer Adaption davon unterwegs sind ;-) Der Vortrag selbst hat riesig Spaß gemacht, vor allem weil sich Rasmus Lerdorf und Chris Shifflet in die erste Reihe gesetzt haben und wir so immer wieder mitten im Vortrag diskutieren konnten. Rasmus hat dabei einige interessante Einblicke in die Sicherheitsbemühungen von Yahoo! geboten. Wieder mussten viele Teilnehmer am Boden sitzen, weil der Raum so voll war; mittlerweile glaube ich aber, dass die Räume einfach zu klein sind :-)

Gerade läuft noch eine Panel-Diskussion rund um Frameworks, unter anderem mit Andi Gutmans für das Zend Framework, Derick Rethans für ezComponents und Lukas Smith für PEAR. Beruhigend, dass alle Teilnehmer trotz der teilweise erheblichen Unterschiede zwischen den einzelnen Paketen alle dasselbe wollen: Die Entwicklung komplexer Websites vereinfachen. Dass die beteiligten Frameworks teilweise schon mehrere Jahre auf dem Buckel haben, teilweise noch sehr jung sind, macht die Diskussion besonders spannend.

Morgen gibt es noch einmal drei Sessions; Bericht folgt dann direkt im Anschluss. Schönen Abend nach Deutschland!

Geschrieben von Christian Wenz am 27. April 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

php|tek, Tag 1

Ich bin gerade auf der php|tek in Orlando und berichte jeden Tag von der Konferenz. Zumindest in der Theorie, der etwas instabile Netzzugang im Hotel führt dazu, dass ich erst heute über den Mittwoch schreiben kann.

Der Konferenztag begann mit der Keynote von PHP-Erfinder Rasmus Lerdorf, "How to get Rich with PHP". Dabei ging es ihm nicht nur um den schnöden Mammon, sondern auch um "Rich Internet Applications". Sprich, viele AJAX-Mashups nebst einigen mahnenden Worten rund um das Thema Performance.

Danach spaltete sich die (seit Wochen ausverkaufte) Konferenz in drei Tracks auf. Ich war dann direkt mit meinem Vortrag zu AJAX und PHP dran. Anfangs gab es einige technische Probleme, so dass ich keinen Beamer hatte, aber ich bin da ja leidgeprüft, seitdem bei einer Konferenz der Beamer einfach von der Decke gefallen ist. Insofern lief das ganze auch ziemlich gut, obwohl die Zeit gegen Ende hin etwas knapp wurde, da ich wegen dem Beamerproblem eh etwas später anfangen musste. Erfreudlicherweise war der Raum knackevoll (sogar Rasmus musste auf dem Boden beziehungsweise einer kleinen Kiste sitzen), das motiviert natürlich ungemein. Ich kontte bei dieser Gelegenheit auch ein wenig Material aus meinem AJAX-Buch ausprobieren, kam gut an. Vor allem waren die Zuhörer an den Problemfeldern Bookmarks und Zurück-Schaltfläche interessiert; ich finde es gut, dass der Hype so langsam abebbt und man über Einschränkungen, Workarounds und den dafür erforderlichen Zeitaufwand diskutiert.

Danach saß ich noch kurz im Vortrag von Sara Golemon zum Einbetten von PHP in andere Anwendungen, ziemlich schwierige Materie, aber mir hats gefallen. Dann musste ich "leider" ins "magische Königreich" — ein Freund von mir war in der Stadt und hatte seine Familie dabei. Abend gings dann auch noch zu Copperfield, doch damit genug Freizeit gehabt. Morgen (sprich: heute ;-) ) geht es wieder weiter. Keynotes von unter anderem Andi Gutmans sowie eine ganze Reihe interessanter Vorträge warten auf mich.

Bis dahin lohnt sich schon einmal ein Besuch bei Flickr, denn dort gibt es einige Fotos von der Konferenz.

Geschrieben von Christian Wenz am 27. April 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack