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Trollverbot

Keinetrolle Feedback ist immer willkommen, solange es keine Trolle sind. Der Shopblogger hatte sich daher schon im November 2005 an der "Für Trolle verboten"-Aktion des Hostbloggers beteiligt und seitdem ein entsprechendes Warnschild unter der Blogroll.

37icontrollbig Wem das nicht ins Designkonzept passt, für den gibt es eine Alternative: die "Troll Cap". Das nette Icon ist in zwei Größen verfügbar, wobei man über die Abschreckungswirkung noch streiten kann. Es wurde bereits vorgeschlagen, das Icon an ein Troll-Cookie in Kombination mit IP-Sperre zu koppeln... ;-)

Geschrieben von Olivia Adler am 28. Februar 2006 in Weblife | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Ja, nein ... äh, ich mein: Jein

Über 11 000 Extensions gibt es für Firefox, doch welche nehmen? Und vor allem: Was passiert, wenn man sich nicht entscheiden kann. Lässt es sich überhaupt noch surfen, wenn man es übertreibt und nur seine 100 Lieblingserweiterungen installiert?

Die klare Antwort lautet: Jein.

Ein Brite hat die Probe gemacht und - rein experimentell - die 100 populärsten Extension in seinen Firefox gepackt. Das Ergebnis kann man hier bewundern. Der Browser lief danach sehr stabil, wenn auch etwas langsam - 7 Sekunden für den Start, rund eine Sekunde Verzögerung vor dem Laden einer Seite. Größtes Problem sind allerdings die zusätzlichen Menü- und Statusleisten, die einen großen, oder besser: einen zweiten, Monitor erforderlich machen.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 28. Februar 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (0)

Webdesigntrends 2006

Im WWW ist es langsam wie in der Mode: man muss seine Seite nur lange genug im gleichen Design belassen, um irgendwann wieder ganz oben auf der In-Welle zu schwimmen. So sind Schlagschatten und 3D-Effekte beispielsweise inzwischen wieder salonfähig, nachdem sie eine Weile völlig "out" waren.

Cameron Moll hat bereits Ende 2005 einen Blick in seine Kristallkugel geworfen und die Ins, Outs und Neutrals für 2006 zusammengefasst. Dieser Liste nach dürften das die "In"-Themen für 2006 werden:

  • Tags (wie wir sie beispielsweise aus flickr kennen: einer Publikation zugeordnete Stichwörter, nach denen durchsucht und gruppiert werden kann)
  • Helvetica/Arial mit verringertem Buchstabenabstand
  • Grids (Layoutraster)
  • Mobile Design (Webdesign für mobile Endgeräte)
  • Fließende Layouts, die sich auch höheren Auflösungen gut anpassen
  • JavaScript + DOM-Scripting (DOM = Document Object Model)

Ein Dauerbrenner ist nach wie vor das Thema "Barrierefreiheit". Apropos Barrierefreiheit, einfach-fuer-alle.de hat ein Facelift erhalten. Zum Relaunch gibt es eine eigene Artikelserie mit Diskussions- und Feedbackmöglichkeit.

Geschrieben von Olivia Adler am 27. Februar 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Das Internet ist müde

Imood_tired "Das Internet ist müde" ("Right now, the Internet is feeling tired") weiß imood.com und überrascht damit nicht sonderlich, wenn ich an die Faschingsversehrten vom Wochenende denke, die den Kater dann mit einer weiteren Runde Caipis bekämpfen wollten.

Generell ist imood ein nettes Plugin für die eigene Homepage oder das Weblog: Mit einem niedlichen, passend zur jeweiligen Stimmung wählbaren Smiley und einer reichen Auswahl an Basis-Stimmungen kann man damit seinen Lesern mitteilen, wie man sich gerade fühlt. Außerdem kann man auf imood.com die e-mail-Adresse von Freunden eingeben und nachsehen, wie die sich fühlen - sofern sie sich registriert haben.

Imood_selektor Nach der kostenlosen Registrierung erhält man dafür einen Code zum Einbinden in die eigene Website, das Stimmungs-Update erfolgt komfortabel über den imood-Updater, der nichts weiter darstellt als einen Javascript-Link mit Popup, der in der Browser-Toolbar installiert wird. Inzwischen werden alle gebräuchlichen Browser unterstützt.

Geschrieben von Olivia Adler am 27. Februar 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

WLAN ist weiblich

WLAN erfreut sich wachsender Beliebtheit - kein Wunder, surft es sich doch kabellos viel komfortabler. Aber wussten Sie, dass Teile der Anfänge von WLAN auf das Jahr 1940 und eine Schauspielerin zurückgehen? Die aus Österreich stammende Hedy Lamarr besuchte nicht nur die berühmte Schauspielschule von Max Reinhardt, sondern erfand außerdem 1940 zusammen mit George Antheil das sogenannte "Frequency Hopping", das als Fernsteuerung für Torpedos gedacht war. 1942 erhielten sie dafür ein Patent in den USA. Die beiden versuchten das Prinzip ihrer Erfindung der Navy zu erklären, indem sie Parallelen zur Mechanik eines automatischen Klaviers ("Player Piano") zogen, was allerdings eher für Verwirrung bei den offenbar eher unmusikalischen Navy-Leuten sorgte. 1957 wurde das Konzept von New Yorker Ingenieuren wieder aufgegriffen und 1962  anlässlich der Kuba-Blockade erstmalig auf Schiffen installiert.

Geschrieben von Olivia Adler am 24. Februar 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack

Putzig: BärCam

BearcamMal wieder ein Beitrag aus der Reihe "putzige Accessoires": wenn einem das eckige Techno-Gehäuse der Webcam gar zu dröge erscheint und man eine Ergänzung zum Handybären sucht, kommt die Banana Bear Webcam gerade recht. Die BärCam hat unter anderem ein eingebautes Mikrofon für VoiceChat. Und wenn einem mal nach einem anderen Viecherl ist oder der Bär in die Wäsche muss, kann man die "Plüschhülle" auswechseln. Der Bär macht sich auf Wunsch auch als Raumüberwachung nützlich und bringt darüber hinaus eine Software zur Homepageerstellung mit.

Geschrieben von Olivia Adler am 24. Februar 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Captcha me if you can

Im Krieg gegen den Spam sind die lustigen Bildchen mit sinnfreien Zeichenketten ein notwendiges Übel, auch hier im Weblog, auch wenn ich mir schon öfter eine Kristallkugel gewünscht hätte, um erraten zu können, was das Captcha mir mitteilen will. Eine besondere Herausforderung an das Kombinationsvermögen stellen die kreischbunten Captchas von myspace.com dar, die wohl schon voll in Karnevalslaune sind. ("Da simmer dabei, dat is priiima, Viiiiva Caaaptcha...")

Ohnehin bilden sie leider nicht nur für die Spammer eine Barriere, sondern auch für sehbehinderte Nutzer. Eine Alternative stellt Lemming vor: ASCII-Art als Captcha.

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Diesen Code kann ein Bot nicht entziffern, der Screenreader aber schon (auch wenn das mühsam klingt...).

Der besondere Charme daran: auf die Idee haben ihn ausgerechnet Spammer gebracht, die auf ASCII-Art zurückgriffen, um Spamfilter zu überwinden. (Und mir wird gerade ganz nostalgisch zumute, weil mich die ASCII-Kunst an die Banner erinnert, die früher meistens in der readme.txt von Mailbox-Downloads standen...)

Auch eine Möglichkeit: eine obligatorische Vorschau nach dem Absenden des Kommentars, auf die Spambots üblicherweise nicht gefasst sind.

Geschrieben von Olivia Adler am 23. Februar 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack

Webhosting mit Google

Gibt's eigentlich noch irgendwas, das Google nicht macht? Seit heute bietet man mit dem Google Page Creator sogar einen Webhosting-Dienst an, inklusive Online-Webeditor.

100 MByte Speicherplatz sind ordentlich und auch eine URL in der Form name.googlepages.com kann man sich durchaus merken. HTML-Kenntnisse oder schlimmeres sind nicht notwendig, die Seiten lassen sich bequem per Wysiwyg zusammenklicken - dank AJAX komplett online. HTML-Modus gibt's aber auch.

Wie immer ist auch der Google Page Creator erst mal nur Beta - und derzeit wegen chronischer Überlastung geschlossen. Ausprobieren ist also vorerst nicht.

Andere haben's aber geschafft und auch ein paar Screenshots gemacht, zum Beispiel hier zu bewundern oder hier. Einen kleinen Testbericht gibt's hier.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 23. Februar 2006 in IT-News | Permalink | Kommentare (1)

Die Maus, die telefonierte

Sony_telefonmausWas passiert, wenn man Maus und Telefon kreuzt? Richtig, heraus kommt die Telefonmaus. Die dient wie ihre Artgenossen als Eingabegerät an PC und Notebook - nur, dass bei VoIP-Anrufen eine LED leuchtet. Per Knopfdruck nimmt man das Gespräch an und klappt die Maus zum Telefonhörer auf.

Einziger Nachteil: Langweilt der Gegenüber, ist es schwierig nebenbei zu surfen. Also schnell die Tastatursteuerung für den Browser rauskramen und ein wenig üben.

Geschrieben von Daniel Dubsky am 22. Februar 2006 in Cool Stuff | Permalink | Kommentare (8)

Videosharing

Fotologgen ist ja schon fast wieder out - seit viele Digicams ein Video-Feature im Standardlieferumfang haben, bietet es sich an, bewegte Bilder zu machen. Nur wie kommen die jetzt unter die Leute - und ins Weblog?

Zum Beispiel bei dailymotion einstellen und dort einerseits Teil der Community werden mit Ranking, Favoriten und Comments, andererseits lassen sich die dort eingestellten Videos aber auch bequem ins eigene Weblog einbinden - diese Woche gesehen bei DailyMo. Google bietet mit Google Video etwas Ähnliches an, in Blog-Aktion zu sehen bei Jens Scholz. Etwas merkwürdig finde ich aber die Meldung "We're sorry, but this video is not available in your country", wenn man  ganz harmlos ein NBC-Video ("NBC Olympics: The Great Race") aufrufen will... ??? "Women Police in Iran" darf ich aber gucken, es steht momentan neben einem "Family Guy"-Clip in der Liste der populärsten Videos...

Geschrieben von Olivia Adler am 22. Februar 2006 in Webtech | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack