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Ebay: Zu wenig verdient, Gebühren rauf
Erst hieß es heut Mittag "Ebay enttäuscht Markt trotz Gewinns", später dann kommt prompt diese Meldung: "Auch Ebay Deutschland wird teuer - ab 18. Februar 2005". Ziemlich fix, die Typen in den Blaumännern mit den Preisschraubendrehen. Mitunter müssen Verkäufer heftige Teuerungen in Kauf nehmen. Bei Sofortkaufen, Fettschrift und auch bei den Ebay-Shops langt das Auktionshaus dann ordentlich zu. Einige Angebote werden aber auch günstiger. So entfallen zum Beispiel einige Gebühren, wenn die Artikel mit dem dem Turbolister oder dem (kostenpflichtigen) Verkaufsmanager Pro eingestellt werden.
Geschrieben von PCPro am 20. Januar 2005 in IT-News | Permalink
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Kommentare
Solange es diesen Herdentrieb gibt und jeder dabei sein möchte wird Ebay machen was sie wollen. Es grenzt schon an Volksverarsch.... wenn man sieht wie das System umgebaut wird damit man als Käufer möglichst informations- und rechtelos ist. Hat schon mal jemand probiert mit den Jungs in Blaumännern in Kontakt zu treten?
Kommentiert von: Michael | 22.01.2005 07:55:20
Mit Ebay in Kontakt treten ? Soll woln witz sein, auch als Verkäufer hat man keine Rechte, von wegen Betreuung per Telefon, alles für`n
Ar.... ! Das wort Hilfe steht wohl für :
ätschbätsch wir haben euch verarscht, und euch abgezockt ohne das Ihr was dagegen machen könnt.
Kommentiert von: Regina | 22.01.2005 16:21:12
Ich kann mich noch gut an die seeligen Zeiten erinnern, als es gar keine Gebühren bei Ebay gab. Klar war das nur zum Anfüttern, und als der Laden dann mal brummte, hatte man keine andere Wahl mehr, als zähneknirschend die ne eingeführten und von da an dauernd steigenden Gebühren zu löhnen. Von Ebay lernen heißt Siegen lernen, oder so.
Kommentiert von: Jacqueline Pohl | 24.01.2005 11:04:06
Ich versteh Euch nicht!!
In einer Zeit, wo keiner blöd ist und wo der Geiz neun einmal das Geilste ist sind die Blaumänner doch nur noch Mitläufer, die es erst sehr spät gerafft haben, dass der Konsument so richtig abgezockt werden kann. Nachdem sie es geschafft haben ähnlich wie die "Nichtblödmänner und Geizgeilen" sich nahezu ein Monopol aufzubauen, können sie doch machen was sie wollen und Ihr zahlt!
Das, und wirklich nur dieses Verhalten, heißt freie Marktwirtschaft. Hier hilft nur ENTHALTUNG.
Viel Spaß
Kommentiert von: Bernhard | 24.01.2005 21:24:03
Gut gesagt. "Stell Dir vor es ist Kaufrausch und keiner geht hin."
Kommentiert von: Jacqueline Pohl | 25.01.2005 08:55:36
warum aufregen, wir sind doch auch alle mitschuld.Warum gehen wir nicht zu anderen Auktionshäuser, es gibt sogar noch einige die es kostenlos machen ( Hood ).Und man man bei denen vielfach raufgeht, könnten die auch verkaufsträchtiger werden.
man muß es Ebay nur mal deutlich machen, so geht es nicht.Die verdienen sich alle einen warmen arch und tun dafür nichts.
Kommentiert von: Bernhard | 25.01.2005 14:32:00
Da haben Sie recht, Bernhard: Auf der einen Seite regt sich jeder auf, aber auf der anderen Seite sind sie schlicht zu faul sich Alternativen zu suchen.
Ist eigentlich bei nahezu jedem Monopol das gleiche, oder?
"man muß es Ebay nur mal deutlich machen, so geht es nicht."
--> Naja, man sieht doch das es geht. Und ich kann Ebay auch verstehen: Wäre Ebay nicht dumm wenn sie die Situation nicht nutzen und damit Geld machen?
Kommentiert von: Konstantin Pfliegl | 25.01.2005 14:59:20
ebay gewinnt kräftig und macht andere läden pleite und zahlen woanders steuern.und da die käufer unmündig sind kann nur noch der gesetzgeber was machen: für das was sie gewinnen müssen sie mehr leisten als nur verknüpfen.
das der preis entscheidend ist,schaue ich immer zuerst bei www.guenstiger.de um preise zu vergleichen.
Kommentiert von: Hochdosiert24 | 27.01.2005 11:13:50
klar sollte man alternativen nutzen, aber aus der sicht des ebay-verkäufers sieht es doch häufig so aus: umzug steht an, die sachen müssen weg und möglichst viel kohle her, und das schnell. preisfrage: wo stellt man die sachen ein? da, wo nix los ist und man ggf. sogar drauf sitzen bleibt oder da, wo man sicher ist, die sachen zu einem guten preis loszuwerden? das hat nur teilweise was mit trägheit zu tun.
ich bin aber auch schon mal ein pc-game über yahoo auktionen los geworden, das bei ebay wie blei in den regalen lag. da könnte die konkurrenz gute chancen haben: bei sachen, die man oft einstellen muss, um einen käufer zu finden, wo man aber nicht fürs einstellen allein schon bezahlen will, denn dann lohnt es sich ja auch nicht.
amazon macht ja auch prima umsätze, indem sie erst bei erfolgreichem abschluss gebühren verlangen - würden sie schon für das einstellen was verlangen, hätte ich da auch keine bücher eingestellt, würde sich nicht lohnen.
Kommentiert von: limone | 01.02.2005 22:36:07
Wenn man diesen Mist nicht mitmachen will , heißt es , sich umschauen nach Alternativen.Und genau da liegt das Problem . Die den Markt beherrschen machen die kleinen kaputt , wo bleiben da deine Alternativen . So funktioniert halt die kapitalistische Wirtschaft , äh Quatsch , ich meine natürlich die DEMOKRATIE
Kommentiert von: Wolfgang Knispel | 06.02.2005 20:52:53
Zumindest in den USA senkt Ebay die Gebühren:
http://www2.ebay.com/aw/marketing.shtml?ssPageName=home:f:f:US#2005-02-06100248
Und falls sich jemand persönlich beim Ebay-Chef Bill Cobb beschweren möchte, warum die deutschen Preise nicht fallen: billcobb@ebay.com
"eBay has never stopped listening to our users and we never will. [...] I promise I'll read every e-mail." Also, ran an dem Mail-Client und schreiben. :-)
Kommentiert von: Konstantin Pfliegl | 07.02.2005 15:21:55